Mittwoch, 18. Juli 2012

Was man so findet...

Als ich gestern im Café saß und in den Zeitungen stöbert, fiel mir der Schnitt auf, mit zwei interessanten Artikeln:




"Film ist tot" und ein Artikel über Crowdfunding (da das offensichtlich das Titelthema war, weiß ich nich mehr, welcher Artikel es war...). Für mich als Nicht-Filmkenner war das mit der linearen Erzählstruktur im ersten Artikel etwas komplliziert, aber der Autor hat das gut erklärt, es war sehr faszinierend zu lesen! Leider finde ich den Artikel nich mehr im I-Net. Interessant war einfach sein Plädoyer für das selbstständige Denken, dass wir uns nicht vorschreiben lassen, wie wir den Film zu interpretieren haben usw., sondern dass wir es selber lenken, uns eine Meinung bilden können. Und grade wenn man sich die realistischen Filme heutzutage anguckt, fällt einem auf: er hat recht! Manche Dinge will man überblättern, manche will man immer und immer wieder sehen, um sie aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Ich bin sonst kein Freund von Computern, aber Filme wie 13terShop sind so... anders, es macht Spaß, selber zu steuern, was man als nächstes gucken will und interessant, wohin die Wege führen, die man geht xD

Weniger gut war der Crowdfunding-Artikel, weil er zwar viele Aspekte aufgezeigt hat, aber mehr Pro- als Contra-Argumente geliefert hat :(

Von intellektuell bis ganz banal oder

Was
mich
total
auftregt
!!!

Man kann über die Bild sagen, was man will, ich stehe ihr relativ aufgeschlossen gegenüber, aber DAS?! Da fällt den Redakteuren auf einmal auf, dass unser Stadtfest immer langweiliger wird und weniger Stars kommen, seit es in Privathand ist? Unser Stadtfest war letztes Jahr schon mies, weil PoetrySlam usw. fehlten, nix im Vergleich zu dem Jahr, als Ich&Ich da waren... oder Tobias Regner... Und dann regen die sich auf, weil ein DSDS-Promi kommt? So schlecht ist er nicht, er spielt Gitarre und kann singen - und letztes Jahr war mit Rania auch eine DSDS-Teilnehmerin da....

Toll ist auch die Aktion des 'Freie Fahrt für Einserschüler' in Bayern - eine wundervolle Botschaft an unsere Leistungsgesellschaft! Ein Freund wandte zwar ein, dass eine 1 in Musik usw. sehr einfach zu erreichen ist, aber ist es wirklich eine Botschaft, das Gesamtziel in den Vordergrund zu stellen und nicht die Veränderung? Soll ein Kind, dass sich immerhin von 4 auf 3 gesteigert hat, nicht belohnt werden? Ich plädiere für die Flucht in die Wirtschaft - hoffentlich haben Saturn/Mediamarkt wieder die Zeugnis-Aktion?

So, das war es bis jetzt - häv ä neiß dai xD

Kommentare:

  1. Von solchen Aktionen halte ich nicht viel.

    Die Kinder / Jugendlichen haben es in unserer Leistungsgesellschaft eh schon schwer genug und obendrein sind die Werte total verlagert.
    Ein Schüler, der immer im Dreier-Bereich dümpelt, wird sich als Versager vorkommen und selbst die Zweier-Schüler sind gut, aber offenbar nicht gut genug.

    Also, warum keine Belohnung für alle Schüler?

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    1. Warum nicht einfach die Maßstäbe ändern?

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