Mittwoch, 22. August 2012

Gefunden und gelesen

Leider, leider finde ich die entsprechenden Artikel nich im Netz, weil ich so toll bin, und mir die Printausgabe kaufe... aber ich hoffe, ihr könnt mich trotzdem verstehen. Und ich hoffe für mich, dass noch weitere Artikel dazu kommen :D

Dienstag, 14. August 2012

Ein Test und ein Text

Guten Morgen!

Wie angekündigt habe ich auch die Balea Wohlfühlmaske Himbeer-Vanillie ausprobiert und hier ist das Ergebnis :D Danach gibt es noch spontan einen Auszug aus meinen neuen, noch sehr, sehr kurzen Werk.

Sonntag, 12. August 2012

Samstag, 4. August 2012

Das Zahnbürsten-Projekt

Ich hab es ja schon auf Facebook und hier angedeutet und eigentlich wollte ich nichts darüber erzählen, bevor es on ist; es ist auch eine persönliche Sache, öffentlich (einschließlich dem Bewusstsein DASS) aufgegriffen. Aber da sie nicht nur zu einem Chaos in meinem Kopf führt, sondern auch zu Kontroversen mit den Menschen, denen ich davon erzähle, hier mal ein Gedankenstrom, Rechtfertigungsversuch oder so :D

Ausgangssituation: 

Seit ca. 1,5 Jahren bin ich nach kurzer, intensiver, erster Liebe getrennt und mittlerweile wieder verbandelt. Allerdings gibt es noch drei Gegenstände, die nicht in der Erinnerungskiste gelandet sind und die ironischerweise alle aus der Anfangsphase unserer Beziehung stammen: eine CD (die ich mir mal anhören wollte), ein Gedicht (sowas wie ne Liebeserklärung, eigentlich aber ein sehr frühes Abbild unserer Beziehung, fast eine fontanische Vorausdeutung) und eine Zahnbürste, die er mir geliehen hat, als ich das erste Mal bei ihm war. Sie ist dunkelblau, was ich sehr mag, und - Hygienefreunde bitte kurz weglesen - ich hab sie seitdem benutzt, aber regellmäßig gereinigt.

Die Gründe sind: die CD wollte ich mir zur musikalischen Weiterbildung, insbesondere im Fach Toleranz, antun, die Zahnbürste fand ich schön (und die Qualität ist echt gut!) und das Gedicht hat einige sehr tolle Passagen - es definiert die unberührbare Rose als mich selbst, ein Motiv, das ich wohl immer haben werde (ich sehe mich, wie ich auf einem Blumenbeet irgendwo im hinteren Winkel seines verwunschenen Erinnerungsgartens wachse, eine weiß-rote Rose; ich persönlich habe mich eher als Gänseblümchen mit blutroten Blütenblättern betrachtet), es zeigt die Schwierigkeit der Beziehung, die Verzweiflung, es möglicherweise nicht ändern zu können. Es hat tolle Naturmotive drin, ist aber metrisch eine Katastrophe, was es auch schwer rezitierbar macht. Und es hat ein schönes Bild.

Was noch erwähnt werden sollte: ich habe unsere ganze Beziehung literarisch verarbeitet - genauso wie jetzt habe ich immer eine künstlerische Distanz gehabt, alle Werke haben eine realen Kern, sind aber poetisch überhöht, abgewandelt, was genau richtig ist - denn beim Schreiben kommt man auf so schöne Gedanken, absurde, aber auch passende Gedanken, was-wäre-wenn-Spielchen usw.

Das Projekt:

Und jetzt habe ich das Gefühl, dass alles weg muss. Meine Freunde habe mich gedrängt, alles wegzuwerfen - aber ich hatte nicht das Bedürfnis danach. Aber in letzter Zeit erschien es mir immer absurder, mir mit einer Bürste die Zähne zu putzen, die nichts anderes ist als blau. Ich sah an meine Wand und dachte mir: was ist das? Und als Künstlerin fiel mir dazu was ein xD

Ich hatte am Anfang Angst, dass es wehtun würde. Dass es mich nach unten reißt, wenn ich das Gedicht zerschneide und die Zahnbürste kaputt mache (was nach einigen Fehlversuchen sogar klappt!) Aber eigentlich ist es viel interessanter, mit dem Material zu experimentieren - wie zerschneidet man ein Blatt Papier nur mit einer Schere in möglichst viele kleine Teile, ohne es dabei in grobe Stücke zu zerschneiden? Streifen war mir zu öde - ging am Ende aber doch nich ohne :D Genauso die Zahnbürste: ich hab noch nie eine von innen gesehen - und jetzt kenne ich ihre Schwachstellen *muhhahahhah*

Dennoch habe ich Tiefs. Meistens kleine. Als ich zB das Gedicht rezitiert hab - zumindest versucht - war ich auf einmal so wütend. Ich habe ihn immer für seinen melancholischen Schreibstil bewundert. Den er jetzt vollkommen abgelegt hat, was ich nicht gut finde, aber... ich war so enttäuscht, dass er alles weggeworfen hat, für ... etwas, was er sein möchte. Und gleichzeitig wurde mir bewusst, dass er nicht so toll war - künstlerisch, weil er gerne mal das Metrum für schönen Inhalt vernachlässigt har usw. Einfach der Gedanke 'Sein Stil war nich perfekt' tauchte auf. Auch interessenmäßig passten wir nicht. Aber seelisch gut :D Dennoch: es war nicht so toll.

Aber mein Ego ist immer noch gekränkt - ich habe das Gefühl, dass er mich allein gelassen hat, als ich wirklich bereit war, mich auf die Trennung einzulassen. Und in sehr schwachen Momenten bin ich sauer, weil ich soviel wert bin - aber jemand anders einfach besser. Weil ich mich nicht hab verbiegen lassen. Weil ich einfach ich bin. Ich bin so sauer, dass ich nichtmal eine Antwort wert bin, wenn ich frage. Dass ich keine Begrüßungs- und keine Abschiedsfloskel wert bin. Dass ich augenscheinlich nichtmal eine schale Erinnerung bin.

Es hat mich sehr verletzt zu wissen, dass etwas nicht in Ordnung war und trotz Nachfragen keine Antwort zu erhalten. Ich frage mich, ob ich hätte anders reagieren sollen - verständnisvoller, härter. Und ich werde jedesmal misstrauisch, wenn sich jd. in meinem Umfeld ändert - ich hab Angst, wieder verlassen zu werden.  Wieder Opfer zu bringen und nichts zubekommen - man ändert sich für andere, man geht Kompromisse ein.

Was mich auch irritiert ist, dass ich zurzeit so resignativ bin - die Zeit nach unserer Trennung war intensiv, ich hab alles aufgeschrieben, ich bin rausgegangen usw. Und jetzt hab ich eigentlich alles - aber mir fehlt das Streben, der Drang... Ich schreibe immer noch, meine Themen sind etwas breiter, aber immer noch so, wie sie sind xD Aber... ich war in einem richtigen Kreatief, weil ich nach der Zeit der Trauer einfach nix mehr zu sagen hatte. Das vermisse ich. Jemand, der mich so gaga macht, dass ich schreiben willl. Ich wunder mich, dass es bei manchen immer noch klappt. Ironischerweise habe ich mich auch gefragt, wann ich mal mit dem physischem und psychsischem Herumhuren aufhöre, warum ich nicht stoppen wollte - und jetzt ist der Drang einfach geringer, obwohl er noch da ist.... aber das gefällt mir auch nicht :D

Und warum das ganze öffentlich? 

Ich weiß es nicht. Aber es fühlt sich gut an - es wird genau in dem Moment wahrhaft, dreidimensional, wenn ich sicher sein kann, dass mich irgendjemand hört. Ist ne frühkindliche Prägung, die ich wohl nie mehr rauskriegen werde - Schrei, wenn du gehört werden willst.

Außerdem will ich den Entstehungsprozess dokumentieren, weil er zur Interpreation beiträgt - man versucht und scheitert, sucht neue Wege usw. Ich will, dass der Prozess neben Ton, Bild und Text das vierte Medium ist, das zum Gesamtwerk beiträgt.

Und ich will zeigen, dass Kunst ein Prozess ist - und dieser zählt. Man guckt sich ein Bild an und denkt 'Gefällt mir (nicht)' bzw. ob man etwas damit anfangen kann. Aber man vernachlässigt den Prozess, was den Künstler zu exakt diesem Werk getrieben hat. Es muss ja nicht 'Heureka!' die große, alles umwerfende Erkenntnis sein. Aber es ist Arbeit, darüber nachzudenken, wie man ein Werk gestaltet. Kunst bedeutet immer, einen Gedanken in eine Form zu bringen (selbst Rechtschreibungen wäre schon eine Form) - das ist übrigens etwas, was man mir vorwirft: dass es zu autobiografisch ist; aber ich folge Kästner und sage: schreibe über Dinge, die du kennst; ich denke darüber nach, ich will es auch gut präsentieren - und gleichzeitig nehme ich den Druck, den das Ereignis verursacht, weg, weil es durch einen anderen Aspekt, den ich beim Verarbeiten entwickle, verändert wird, ich ändere den Blickwinkel - wenn ich zB. hinfalle und mir wehtue, ist das schmerzhaft. Wenn ich darüber schreibe, dichte ich äußere Umstände dazu, ich überlege mir, was ich gedacht hab, auch wenn ich im 'Original' gar nichts gedacht hab - das lenkt wundebar ab :D

Was ich noch sagen wollte: jetzt, wo ich Zahnbürste und Gedicht (fast) vernichet habe, geht es mir nicht.. besser, aber mir wurde bewusst, dass sie eine Last sind und dass diese Last nur verschwindet, wenn sie wirklich vernichtet sind. Sie existieren dann noch, aber in anderer Form. Ich habe ihnen meinen persönlcihen Aspekt gegeben und jetzt sind sie 'sein' gekleidet in 'mein'

Ich kann dann sagen: Es ist weg, also hör auf nachzudenken!

Aber ich hab auch Angst davor - dass alles verschwindet :D Aber das wird es nicht. Niemals. Ganz im Gegenteil - es wird besser. Manche Dinge begreife ich erst jetzt xD

Und vielleicht ist beides richtig: nicht verleugnen, wo er mich hingeführt hat, aber nicht Dingen nachtrauern, die nicht mehr da sind. Ich hoffe trotzdem auf eine Antwort - und dass er seine CD irgendwann wieder haben will xD

Popstars, Lesen und ein Zopf

Ich weiß, total kreativ dieser Titel :P Aber bevor ich anfange, darüber zu philosophieren, lege ich einfach mal los :D

Freitag, 3. August 2012

Centrum-Galerie usw.

Manches funktioniert eben nur über den heimischen Buschfunk - so auch die Meldung, dass die dauer-kaufschwache Centrum-Galerie umgebaut werden soll. Leider muss ich dazu auf die Bild verlinken - aber der Artikel ist besser als der der DNN :D Und die anderen kostenreichen Artikel auf Lokalblättchen, die denken, dass man für ne einfache Info auch noch Kohle bezahlt...

Mittwoch, 1. August 2012

Eingelesen!

... oder auch: Was im Spiegel steht.

Wie vor drei Einträgen mal angekündigt, will ich den Spiegel, wenn ich schon dafür zahlen, lesen und auch wenn ich es nich gedacht hätte, ich hab es getan und kann euch ein paar Kommentare hinkallen!