Freitag, 5. Oktober 2012

About... Der perfekte Ex und The Lost Room

Hallo!

Ich weiß, dass sowohl der Film als auch die Serie schon lange auf dem Markt sind, aber ich habe sie kürzlich gesehen und sie haben mich so bewegt, dass ich darüber schreiben möchte.

Was noch ansteht (und auf einer Stufe steht): der Bericht über meine Fahrradtour/Nextbike und die Rezension zu 'Das Grauen in den Bergen' von Fred Ink.


Der perfekte Ex

Ich hatte den Trailer zu dem Film gesehen, als noch nichtmal ein Starttermin feststand, und obwohl es eine typische amerikanische RomCom zu sein schien, wollte ich reingucken. Und nun bot sich die Gelegenheit.

Handlung: Allison 'Ally' Darling hat es nicht leicht - nachdem sich der letzte Bettgefährte bei dem Wort 'Festes' aus dem Staub gemacht (und seine Tofubratlinge mitgenommen) hat, liest sie, dass eine amerikanische Frau im Durchschnitt mit 10,5 Männern schläft. Als Ally nachzählt, kommt sie auf 20. Deshalb beschließt sie im Rausche des Alkohols, alle 20 abzuchecken und zu gucken, ob einer davon der Richtige ist. Behilflich dabei ist ihr Nachbar Collin, dessen One-Night-Stands sie im Gegenzug vertreibt. Ally sucht und findet heraus, dass sie nur mit Nieten geschlafen hat. Bis sie irgendwann ihrer Jugendliebe gegenüber steht, die alles hat, was sie sich wünscht: er ist witzig, freundlich, hat Geld - und am Ende ist er sich selber wichtiger.

Nebenbei müssen noch die Hochzeit der perfekten Schwester, einschließlich nerviger Mutter und der Jobverlust verkraftet werden, was Ally natürlich hinbekommt. Und reinzufällig ist sie auch noch künstlerisch begabt, sodass sich das Jobproblem nach dem Happy End auch erledigt hat.

Fazit: Im Gegensatz zu vielen anderen Komödien wirken die beiden Protagonisten nicht so, als müssten sie zusammen kommen, mal abgesehen davon, dass Chris Evans Lächeln (und der Rest seines Körpers) einfach unschlagbar heiß ist, funktioniert es einfach; Ally und Collin wirken wie zwei Individuuen, die eigenständig super funktionieren, man nimmt sie auch so wahr. Das unterscheidet den Film von anderen.

Nix desto trotz merkt man Anna Faris ihre Scary-Movie-Vergangenheit an - obwohl sie sicher auch ernste Rollen gut spielen kann, wirkt sie her extrem überdreht und gekünstelt. Dennoch zeigen beide Schauspieler eine erstaunliche Bandbreite an Mimik und Gestik.

Und die Szene mit dem Basketballstadion (natürlich mit extra Double) ist genial!

Die Handlung wird gegen Ende ziemlich klischeemäßig, allein schon Allys künstlerische Ader wirkt unglaubwürdig und natürlich bekommen sie sich.

Alles in allem ein Film, der Spaß macht!


Das verschwundene Zimmer (The Lost Room)

Es war einmal ein kleines Zimmer, in dem 1961 mysteriöse Dinge passierte, und das deswegen vollständig ausgelöscht wurde - zumindest in unserer Realität. In Form von 'magischen' Gegenständen existiert es aber weiter. Und man kann durch einen Schlüssel in das Zimmer gelangen, es funktioniert dann wie ein Portal.

Davon handelt die Mini-Serie, die 2006 produziert wurde. Polizist Joe Miller lebt mit seiner Tochter ein friedliches Leben, bis sie irgendwann jenes mysteriöse Zimmer betritt - und die Tür zufällt. Nun steckt sie in einer der Dimensionen des Zimmers fest und muss gerettet werden.

Klingt spannend - ist es auch. Aber wie bei allen Mysterie-Serien wird am Ende nicht alles aufgeklärt, und das nervt mich! Dennoch reichen die zahlreichen Figuren, die aus unterschiedlichen Motiven jene Gegenstände sammeln, aus, um Spannung zu erzeugen, überraschende Momente gibt es auch. Aber das Ende ist arg kurz geraten. Und natürlich gibt es ein Happy End. Und einen Cliffhanger.

Ich fand sie trotzdem etwas enttäuschend; die Grundidee ist gut, aber alles scheint auf eine Fortsetung ausgelegt zu sein, die es nicht gibt.

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