Sonntag, 4. November 2012

Ich und meine Kunst

Damit es auch hier veröffentlich ist: Ich hab ein neues Vid gemacht :-)

Es geht um die Kunst, und um mich... was soll ich sagen... ich hab schon soviel im Video gesagt.





Warum Crackeling?

Das ist eine Passion, die ich seit meiner Jugend hege. Artdeco hatte früher mal einen Cracklinglack, die Bravo-Girl hat dafür sogar Werbung gemacht, aber ich hatte damals kein Geld für Nagellack (Artdeco ist aber auch relativ teuer). Jedenfalls wollte ich und konnte nicht und war daher sehr froh, dass dieser Trend dieses Jahr wieder aufgekommen ist. Ich weiß nich, was zuerst da war - der Lack auf den Nägeln oder in der Kunst. Ich erinnere mich, dass ich zu Ostern ein Bild im Idee-Shop gesehen haben, in diesem dieser Lack verwendet wurde. Total fasziniert habe ich  mich nach drei Wochen Bedenkzeit für das 12-Euro-Töpfchen entschieden und es auf einem Osterei ausprobiert.

Dann kam lange nichts.

Und dann kam das Crackeling als 'Graffiti'-Lack von Isodora wieder. Ich hab den Lack getestet, obwohl mir erst hinterher aufgefallen ist, dass er ohne passenden Basecoat nicht funktioniert. Dann kamen Essence und P2 und all die anderen. Im Rahmen der Glamour-Shopping-Week habe ich einen Abstecher zu Kiko gemacht, dort die Lacke entdeckt und zuerst einen mitgenommen. Ich dachte, dass er in Kombination mit Silber gut aussieht. Und auch bei Kiko kann man jeden beliebigen Unterlack nehmen. Leider sah das Design gut aus - aber nicht auf meinen Nägeln. Ich hab leider kein Foto mehr, aber es macht die Nägel so breit... Daher mein Entschluss, den Lack zum Malen zu verwenden.

Leider ist farbiger Lack mit 2,50 EUR/Stück zwar günstig, der Facettenlack (mit Farbe) aber ziemlich teuer. Auf der Suche nach einer Alternative bin ich auf Krakellierlack verschiedenster Firmen gestoßen. Nachdem ich an einem Lack gescheitert bin, hab ich einen zweiten gekauft. Und mich irgendwann nochmal rangetraut.

Der Krakellierlack ist von der Handhabung wirklich schwieriger als der Facettenlack, weil man genau auf die Trocknungszeit achten muss - der Lack muss an-, aber nicht durchtrocknen. Außerdem ist der Effekt nicht so krass wie beim Facettenlack, er ist eher feiner. Damit lässt sich die Antikstruktur z.B. von abgeplatzer Farbe, gut erzeugen. Der Facettenlack erzeugt bei maximalem Auftrag sehr breite Risse, die schon fast an ein Mosaik erinnern. Außerdem ist er auch erhaben, also max. 3mm hoch. Der Krakellierlack bietet die Möglichkeit, alle Farben anzuwenden, das Sortiment für den Fascettenlack ist aber auch riesig...

Grundsätzlich fasziniert mich am Crackling weniger die Zufälligkeit als die Farbe, die durchscheint - man erzeugt ein relativ gleichmäßiges Farbspiel aus mindestens zwei Farben. Die Rissoptik durchbricht die normale Farbschicht... man könnte natürlich auch Linien ziehen, aber auftragen und warten ist einfacher :-)

Struktur- und Modellierpasten

Man kann Farbe verdünnen oder verdicken, für alles gibt es verschiedenste Mittel. Eine Weiterführung des Verdickens bildet das Modellieren bzw. Strukturen einarbeiten. Das einfachste Beispiel wäre der Effekt von Sand oder Stein. Indem man eine Struktur einarbeitet, erzeugt man ein dreidimensioales Bild, gleichzeitig bieten sich Möglichkeiten, die Farbe auftragen zu lassen, weil sie sich an Höhen und Tiefen absetzt. Und so weiter :-)

Die Auswahl an Mitteln ist riesig - es beginnt mit Malgel, das man für fast alles verwenden kann - Farbe verdicken, transparente Farbe, Kleberersatz, Bindemittel usw. Das gibt es in weiß und durchsichtig. Dann steigert sich die Körnung von Pasten, die extrem fein sind, sogar glänzen, über Körnungen, die an feinen Sand erinnern, gröberes bis hin zu Pasten, bei denen man die Plastikkügelchen erkennen kann und sich die Körnchen abesetzen. Es ist schwer, sie aus dem Topf zu bekommen. Auch die Farbigkeit ist da: meistens gibt es weiß und graue Töne, die an Stein erinnern, es gibt aber auch Gold usw.

Für Einsteiger geeignet ist eine Strukturpaste mit feiner Körnung, ca. 1 mm, da man sie vielfältig verwenden kann. Sie erzeugt eine leichte Struktur, ist aber nicht zu auffällig.

Das soll nur ein kleiner Exkurs, eine sehr kurze Einführung sein, das beste ist immer noch: selber probieren!

Falls es noch Fragen, Wünsche und Ergänzungen gibt - her damit!

1 Kommentar:

  1. Ich würde mich freuen, wenn du auch meinen Blog besuchen würdest, vielleicht gefällt er dir :-)
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