Samstag, 17. November 2012

Wien-Reviews, Teil 1 - Kunstsupermarkt

Hallo liebe (wenige) Leser :-)

ich hab mir mal einen Kurztripp in die österreichische Hauptstadt gegönnt (dank der Deutschen Bahn, bei der die Fahrkarte ziemlich günstig ist) und eine Menge gesehen. Doch bevor ich zu den Highlights komme, erstmal ein Middle-Light - der Kunstsupermarkt.

Ich hab davon irgendwo gehört und da er auf der Mariahilferstraße 103, also mitten auf der Einkaufsmeile, liegt, war er auch gut zu erreichen.


Zeiten

18.10.2012 - 13.01.2013

Mo.-Fr. von 11.00 bis 19.00 Uhr
Sa. von 10.00 bis 18.00 Uhr


Wie kommt man hin?

Man kann mit der U-Bahn (Haltestelle Zieglergasse) hinfahren oder vom Museumsquartier bzw. Volkstheater aus laufen. Eine kleine, ziemlich verlassene Passage führt nach ca. 50 m zum Supermarkt. Der Weg ist echt gut ausgeschildert!

Was gibt es dort?

Kunst. Viel Kunst von Studenten und Professoren der ansässigen Hochschulen. Von Grafiken über Gemälde bis zu Collagen findet man dort alles, was sich auf eine Leinwand bzw. einen Malkarton bannen lässt, Schwerpunkt sind aber Gemälde.

Auch stilistisch ist es breit gefächert - von abstrakt bis gegenständlich, von Öl bis Acryl, es gibt keine Grenzen.

Dennoch empfand ich eine Tendenz zu eher bunten Arbeiten.

Kosten

ab 50 EUR.

Der Laden

Das Geschäft ist weiß gefließt und in mehrere Räume unterteilt, in denen Stände mit den Werken stehen, gegliedert nach Künstler.

Gut ist, dass unter jedem Fach ein Schild mit Bild und Informationen zum Künstler angebracht ist, man lernt dadurch etwas über die Menschen, die Kunst machen.

Die Fächer selbst stehen mittelmäßig eng zusammen - man kann sich bewegen, aber mit einem Rollkoffer könnte es schwierig werden.

Was ich gut fand

Die Vielfalt - es gibt eine Menge! Und man muss keinen Eintritt zahlen, kann also einfach hinkommen und staunen :-)

Was ich nicht so toll fand

Die Preise: ich hab kein Problem, für ein 1,50 x 1 m großes Gemälde 1000 EUR zu zahlen - auch wenn ich das Geld nicht habe, ich erkenne den Wert. Aber grade bei kleineren Bildern handelt es sich aus meiner Sicht um einen Pauschalpreis - unabhängig von der Größe geht es bei 50 EUR los. Die meisten kleineren Bilder sind auch ca. 40 x 40 cm groß, aber auf unseren Kunstmärkten muss ich bei dieser Größe weniger bezahlen.

Und die Atmosphäre: es wirkt etwas gedrängt, aber auch nicht heimlig. Das Weiß macht alles sehr steril :-(

Fazit

Es war nett, um einen Überblick zu bekommen und man findet sicher das ein oder andere Werk für das Wohnzimmer - aber wie im Supermarkt habe ich mich nicht gefühlt.

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