Donnerstag, 28. März 2013

Filmkritik 'Les Infideles' (Männer und die Frauen)

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Schon lange stand der Film auf meiner Wunschliste und gestern habe ich ihn endlich angesehen! Aufmerksam geworden bin ich - elendes Medienopfer! - durch die Filmplakate, die die beiden Hauptstarsteller über geöffneten Beinen zeigen und so auf ironische Weise das Spiel mit dem Sex andeuten. Obwohl das ziemlich kurz gegriffen ist, aber 'Sex sells' - und sei es nur zum Schein, sitzt man einmal im Kino, ist die Hemmschwelle, wieder auszugehen, nicht gerade klein. Wie dem auch sei. Ein anderer Grund war Jean Dujardin, der nicht nur einen schönen Nachnamen hat (Jardin ist der Garten), sondern auch ein guter Schauspieler ist. Ich habe ihn zuerst in '39,90', der Werbeparodie Frédéric Beigbeders, gesehen, wo er einen abgeklärten, schleimigen Marketingexperten spielt, der versucht auszubrechen. Danach folgten die beiden OSS117-Neuverfilmungen, in denen er wundervoll den schönen, aber dummen und etwas rassistischen Geheimagenten ('Wie ist Ihr Frikassé?) verkörpert. Zuletzt war es mir vergönnt, 'The Artist', den Stummfilmklassiker der Neuzeit, zu sehen. Hier driftet Dujardin ins Tragische ab, ein Mann, dessen Leben die Unterhaltung ist, und der fast daran zerbricht, dass er Tonflim sei dank auf einmal 'out' ist. Dazwischen folgten zahlreichen Kömodien, die teilweise nur in Frankreich erschienen sind, demnächst in Deutschland veröffentlicht wird 'Möbius', ein Agententhriller.

Sonntag, 10. März 2013

Haare ombre färben - mein erster Eindruck

Hallo! Mit frisch geföhnten Haaren (ich konnte es gar nicht abwarten!) sitze ich da und tippe. Ich werde noch einen ausführlichen Bericht schreiben, aber hier mal meine Meinung nach den ersten Minuten:

Aufgeräumt - ein Linksammel-Post

Hallo liebe Leser! Der zweite Post an diesem Tage beschäftigt sich mit all den Flyern, die ich auf der Design-Messe (korrekt: Room & Style) gefunden habe. Ich habe dort viele nette Menschen gefunden, neben den gängigen Inneneinrichtern gab es auch Firmen, die sich wirklich Gedanken gemacht haben (ich hab einen Eimer von einer Elektro-Firma bekommen) und die mit Spaß & Freude dabei waren, ein paar echte Künstler waren auch da!

Samstag, 9. März 2013

Mein Nagellack-Regal!


Ich bin während des Schaffensprozesses ganz aus dem Häuschen gewesen und habe Facebook damit vollgespamt, aber dann ist mein kleines, niedliches Regal ganz unauffällig an seinen Platz gewandert....

Vorgeplänkel


Nagellacke sind DAS Accessoire - leicht aufzutragen, tut nicht weh, und im schlimmsten Falle auch schnell wieder runter. Hände (und mit ihnen der Lack) sind ein auf den ersten Blick unauffälliger Teil unserers Körpers, den wir aber unbewusst wahrnehmen und nachdem wir Leute auch beurteilen - wenn man überlegt, was man mit Händen alles tun kann, und wie unappetitlich eben dieses Tätigkeiten mit ungepflegten Händen werden können... However: Man (meistens eher Frau) kann sich damit begnügen, einen farblosen oder hautfarbenen Lack im Haus zu haben, der die Nägel schützt usw. - oder dem Sammeltrieb nachgehen und alles mitnehmen, was glitzert, funkelt oder einfach gut aussieht.

Früher oder später stellt sich dann aber die Frage: Wohin damit? Fußboden und Wände haben sicher ihren Reiz, allerdings kommt man dann schwer an seine Schätze heran. Ein ernsthafte Alternative sind Nagellackregale, vorwiegend ähnlich eines Setzkastens, die man an die Wand stellt oder hängt.

Leider kann ich das bei mir nicht tun, weil in meinen Wänden keine Nägel oder ähnliches halten. Also Kreativader angezapft und in den Baumakt gesprintet (und dort erstmal abgebremst, weil mich die Vielfalt an möglichen Materialien erschlagen hat)

Wichtig war mir, dass ich alle Lacke gut sehen kann, es sollte also offen sein, und so etwas wie Schubladen besitzen. Außerdem kann ich nicht bohren, daher habe ich mich für Kleber entschieden.

Salvatorischer Hinweis


Natürlich sind die folgenden Worte nur Vorschläge, ihr könnt variieren, umbauen und vor allem:

Alles viel, viel ordentlicher gestalten; ich habe zum größten Teil ohne Lineal gearbeitet und einfach ausprobiert :-)

Einschließlich Trocknungszeit und Wochenend-Aktivitäten hat das ganze 3 Tage gedauert (grade die Farbe sollte gut durchtrocknen!)


Material:


  • Polysterolglas (zB. von Gutta; ich habe für eine ca. 30 x 40 cm große Platte 6 EUR bezahlt, davon 2 gekauft und zugeschnitten)
  • Konusplättchen (kleine, runde Holzstückchen; hier ein Beispiel auf Amazon. Ich habe für eine Tüte mit 60 Stück [2 cm Durchmesser] ca. 5 EUR bezahlt)
  • Hartplastik- und Modellbau-Kleber (findet ihr in der Modellbau-Abteilung; bitte fragt das Personal, welcher Kleber für die Platten am besten ist! Ein Beispiel findet ihr hier. Ich habe für meinen 3 EUR bezahlt)
  • Alleskleber (Schreibwarenladen, ca 1,50 EUR - diesen Kleber hat man meistens zu Hause und er ist günstiger als der Spezialkleber; wir benötigen ihn zum Kleben des Holzes)
  • Acrylfarbe oder Holzfarbe bzw. Schutzlack (ab 3 EUR in Schreibwaren- und Bastelläden)
  • wenn ihr die Platten zuschneidet: Handschuhe!!! Cutter und feines Schleifpapier
  • Plastikkörbchen, Boxen etc. 

An die Platten, fertig, los!


1. Legt die Höhe der einzelnen Etagen fest: stellt eure Lacke in die Kisten, und messt die Höhe; rechnet 1 bis 2 cm hinzu, falls noch Lacke mit größeren Deckeln hinzu kommen bzw. ihr die Kisten später auch rausziehen wollt.

2. Entsprechend der Höhe die Anzahl der benötigten Konusplättchen ermitteln und diese anmalen, vorwiegend an den Seiten, da man diese später sieht; farblich sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt - wenn ihr die Holzstruktur- und Farbe erhalten wollt, lackiert farblos (ca. 2 Schichten), ansonsten pinselt fröhlich drauf los :-)

Zu beachten ist: lieber mehrere dünne Schichten auftragen als eine dicke, damit der Auftrag gleichmäßig wird!

Ich habe versucht, verschiedene Holzfarben zu immitieren und die natürliche Struktur durchscheinen zu lassen. Da meine  Stückchen nach unten hin spitz zuliefen, habe ich auch die Oberfläche bemalt und zum Schluss verdünnte, weiße Farbe benutzt, damit man die Schichten besser unterscheiden kann.

Als Unterlage zum Trocknen eignet sich Backpapier, da es leicht saugt und nix festklebt.

Pro Schicht sollte die Farbe je nach Dicke und Raumtemperatur 2 bis 6 Stunden trocknen.

3. Während die Plättchen trocknen, die Platten zuschneiden: oben und unten mit dem Cutter einritzen und über einer Kante abbrechen.

Bitte tragt Handschuhe! Und schneidet am besten über einer Zeitung etc., die ihr nachher wegwerfen oder saugen könnt, die kleinen Splitter tun mindestens weh, sind aber sicher nicht ungefährlich! Am besten lasst ihr euch im Baumarkt erklären, wie man mit dem Material umgeht.

Schleift danach die Kanten ab. Auch dafür gibt es gute Anleitungen, meine Methode: Grat abfeilen, dann die Schnittkante, dann wieder den Grat, bis sich keine Polysterolglasfäden mehr lösen und sich die Kanten glatt anfühlen; wenn ihr unsicher seid, könnte ihr auch eine Schicht farblosen Lack darüber geben.

4. Die Plättchen aufeinander kleben: auf einer Seite dünn mit Alleskleber bestreichen und festdrücken, achtet darauf, dass es grade wird :-)

5. Schlussschicht: Die so entstandenen Säulen habe ich mit Malgel lackiert, damit alles dicht ist und keine Feuchtigkeit reinkommt; außerdem kommen die Farben, die durch den verdünnten Auftrag etwas matt geworden sind, besser zur Geltung; wenn euch der Glanz nicht gefällt, greift zu einem Produkt mit mattem Finish.

6. Alles verbinden: Markiert die Stellen, an denen die Säulen auf die Platten treffen und achtet darauf, dass alle Etagen exakt übereinander sind. Dann den Kleber nach Anleitung auftragen und die Plättchen aufkleben.

Bitte beachtet die Anleitung und nehmt nicht zuviel Kleber :-) Wenn er Fäden ziehen sollte (was Kleber gerne tut), die Tube drehen, bis der Faden abreißt.

Lasst das Regal gut durchtrocknen, min. 24 Stunden - Nagellacke können sehr schwer sein :-)

7. Regal aufstellen, Nagellack reinstellen und sich freuen :-)


Sonntag, 3. März 2013

Werbung in Blogs und Videos....

Nachdem Daarum das Thema in mehreren Videos aufgegriffen hat, weil sie von ihren Zuschauern dafür gerügt wurde und nachdem ich auch in Blogs viel zu dem Thema gelesen und kommentiert habe, wollte ich mal meine Gedanken aufschreiben und euch - ja, ich spreche mal die Leser an! - animieren zu kommentieren :-)