Dienstag, 2. April 2013

About ... Tweileid!!!

Ich warte darauf, meine Tönung auswaschen zu können und sehen infolge dessen alles, was mehr als 50 cm von meinem Gesicht entfernt ist, sehr, sehr verschwommen. Und außerdem habe ich mich zwar schon auf Facebook, aber noch nicht hier ausgelassen :-) Daher hier schnörkellos und ohne jegliche Links -

meine Geschichte mit Tweileid




Auch zu dieser Geschichte war mein Weg mehr als verschlungen; alles begann an einem sonnnigen Vor-Reise-Tag, als ich meinen ersten Flug antrat. Es war kurz nach Beginn des Hypes, als jener um den ersten Film schon wieder abflaute, als ich ein Mängelexemplar in der Buchhandlung, in der ich Bücher kaufe (nicht die, in der ich in sie reinlese - denn es fehlt ein rotes Sofa und nettes Personal), fand. Und ich dachte mir: Wenn das Flugzeug morgen abstürzt, dann will ich noch etwas richtig Bescheuertes getan oder zumindest den Anschein erweckt haben. Und 3 EUR waren in meinem Reisebudget drin :-)

NACH dem Ende der Reise (die geil war und die ich, wie ihr seht, überlebt hab), habe ich dann reingelesen und fühlte mich bestätigt - die Ich-Perspektive ging mir schon nach drei Seite auf die Nerven, die ständige Naivität. Und die ewigen Landschaftsbeschreibungen Forks (ernsthaft: ich kann mit ewigen Beschreibungen der Umgebung nix anfangen - ich schlafe ein oder überlese es) waren ÖDE! Warum, WARUM gehe ich als wehrloses Mädchen, melancholisch wie ich bin, ganz ALLEIN in das Industrieviertel einer Stadt, die ich nicht kenne?!?!?!?

 Und dass das berühmte Glitzern nur auf drei Zeilen erwähnt wird - unglaublich spannend geschrieben!

Und dass erst auf Seite 450, also nach ca. 4/5 der Kuss kommt, den ich schon seit der ersten Seite erwartet hatte, war zum Wegrennen.

Und ihr ewiges Gerede, dass sie ein Vampir werden will!

Aber: es gab auch Dinge, die mir sehr gut gefallen haben - ein silberner Volvo hat etwas und dass sie ihn küssen darf, aber er sie nich, weil er Angst hat, dass er ihr mit seiner Zunge wehtut, finde ich überraschend un-klischeemäßig. Ich fand das Buch stellenweise sehr fesselnd, gerade weil es so klischeemäßig war. Und in Carlisle habe ich mich schon im Buch verguckt - im Film ist er nich ganz so hübsch, aber ich mag seine Stimme (Philipp Moog rules!!!) Und die Schlussszene and ich toll - gerade weil Edward sie nicht verwandelt, sondern nur küsst - dieser Moment war überraschend und etwas erotisch :-)

Zwischenzeitlich hatte ich mit meiner besten Freundin Teil 3 gesehen, weil er zufällig im Kino lief (der Song am Ende ist soooooooooooooooooooooooooo toll!), danach haben wir ritualmäßig noch 4.1 und 4.2 geguckt. Auch wenn ich mich hier auf den ersten Teil beschränken will, fand ich die Schachszene sehr niedlich (leider habe ich selbst eine tollere Schach-Liebes-Szene erlebt :P) und die Sexszenen hat man sehr sinnlich umgesetzt - für mich etwas zu schnell geschnitten und mehr Haut wäre auch gut gewesen (dafür, dass man davor so einen RIESEN-Rummel gemacht hat), aber ich hatte mich auf Schlimmeres vorbereitet :-). Der letzte Teil war - nett ausgedrückt - ein Witz. Das Überraschungsmoment am Ende war gelungen, aber das täuscht nich darüber hinweg, dass es eben wirklich nur ein Feld war, auf dem sich Figuren gekillt haben - und das teilweise sehr blutig und emotional aufwühlend - wenn Charas sterben, die man mag, dann ist das immer heftig - und sowas würde ich auch Kindern über 12 nich unbedingt zumuten.

However, über Ostern kam - auch eine Form der Auferstehung - der erste Teil. Und ich fand ihn stellenweise echt gut! Manche Szenen, z.B. die Vertrauensgeschichte aka der kleine Machtkampf, wer das Entwicklungsstadium einer Zwiebel besser erkennen kann, kamen besser rüber, auch die Glitzerszene war etwas besser. Allerdings fehlte mir Szene, als sich Bella in der Schule in den Finger schneidet. Und James hätte ich mir älter vorgestellt :-)

Etwas zu kurz kam das kumpelhafte Verhältnis zwischen Charlie und dem Ober-Wehrwolf - es wurde kurz angedeutet, aber nich so viel. Und Bellas und Charlies Verhältnis wurde prägnant dargestellt, wenngleich es im Buch etwas ausführlicher zu lesen ist, aber es war ok.

Die schauspielerischen Leistungen fand ich ganz gut - die beiden zeigen Emotionen und verschiedene Gesichtsausdrücke, aus Rober Patterson wird nie ein Must-have (sry, aber dein Gesicht ist zu eckig und deine Zähne... werd erwachsen, vlt. bringt das mehr Charisma...), aber er wirkt gelöster als in Bel Ami. Ich glaube, dass die beiden am Anfang noch unbedarft waren, sich eingelassen haben, bevor sie die Rolle, auf die sie festgelegt wurden, als selbsterfüllende Prophezeiung begriffen haben und tatsächlich hölzerner wurden -  wenngleich Kirsten Stewart auch im letzten Teil Ausstrahlung und Pepp hatte, weil die Figur taffer wurde und somit besser zu ihr passte.

Alles in allem fand ich die Verfilmung des ersten Teils in Ordnung, man hätte mehr an der Vorlage bleiben können, aber man merkt, dass Geld für gute Schauspieler und Effekte da war.

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