Donnerstag, 26. Juni 2014

"Eines Tages, Baby" von Julia Engelmann

Hallo,

seit dem Erfolg mit dem Text One Day/Reckoning Text ist Julia Engelmann in aller Munde und durfte einige Texte als Buch veröffentlichen. Ich bin im Rahmen des Blogger-Kommentiermarathons auf eine Rezension zum Buch aufmerksam geworden, habe mir den Clip angesehen und schließlich doch das Buch gekauft. Obwohl ich Poetry-Slams eher abgeneigt bin, wollte ich mich mit dem Thema beschäftigen.



Ich habe euch hinter einige Texte die YouTube-Clips verlinkt, da sie gesprochen anders wirken.

Untermalt wird diese Rezension von meinen Zeichnungen zum und im Buch. Ich fühlte mich inspiriert und fand den Prozess sehr spannend!

Allgemeines


Das Buch ist im Mai bei Goldmann erschienen und hat 96 Seiten. Die Papierversion kostet 7 EUR, das E-Book 6 EUR, ein Hörbuch ist geplant.

Die Autorin


Julia Engelmann wurde 1992 in Bremen geboren und studiert dort Psychologie. Bekanntheit erlangte sie durch ihre Rolle in der Soap Alles was zählt, die sie von 2010 bis 2012 verkörperte.

Cover und Gestaltung


Das Buch ist klein, niedlich und geriffelt. Durch diese Struktur fasst es sich angenehm, aber interessant an. Prägnant ist der blau-gelbe-rote Farbverlauf, der sich auf der Vorder- und Rückseite und im Inneren findet. Das Cover zeigt eine Zeichnung der Autorin sowie Titel und Autorin in verschiedenen, leicht verschnörkelten Schriftarten. Der Kontrast zum Hintergrund ist gut, aber die Schriftarten sind zu unterschiedlich. Die Rückseite wirkt vollgepackt: Unter einem Foto der Autorin liest man den Klappentext und einige Meinungen von Medien. Die Fettformatierung ist gut, die serifenlose Schrift wirkt zu streng.

Im Inneren des Klappcovers befinden sich eine Inhaltsangabe, eine Kurzbio sowie weitere Meinungen und Zeichnungen.

Besonders machen das Buch seine Zeichnungen - die Autorin hat zu jeder Geschichte etwas gemalt, was ich sehr niedlich finde. Außerdem lädt des den Leser ein, selbst welche hinzuzufügen - was ich auch getan habe :-) Mehr Zeichnungen wären aber gut gewesen, da sich am Ende einiger Texte ein großer Leerraum befindet.

Die Texte selbst sind in Strophen untergliedert, Refrains kursiv gedruckt. Manche Passage sind zwar linksbündig, aber fast in der Mitte abgebildet, was mich irritiert hat.

Der Inhalt - Allgemeines


Julia Engelmann spricht über die Probleme des Erwachsenwerdens bzw. ihrer Generation. Es gibt tausend Möglichkeiten, jeder will cool sein, man möchte tausend Dinge gleichzeitig. Ich glaube, die zentrale Frage des Buches ist: Warum sind die anderen besser als ich -  und wie schaffe ich es, mich selber gut zu finden?

Der Inhalt - en detail


Stille Wasser sind attraktiv 

Der Text mit dem griffigen Titel eröffnet den Band und handelt vom Anderssein. Sehr schnell schlägt die Autorin die Brücke vom trotzig-hilflosen Ich bin anders! zum Wir brauchen Vielfalt! Oder mit den Worten Engelmanns (S. 8)

Es geht doch um den Inhalt
viel mehr als um die Form,
es geht um den Einzelfall
viel mehr als um die Norm

Dazu gibt es eine Zeichnung von einem Mädchen, das meditiert und in ihren Haaren Noten, Planeten usw. trägt. Sehr süß!

Der Text war für mich zwar sehr fließend, aber etwas lang. Es ist schade, dass man aus dem Motiv mit den stillen Wassern nicht mehr gemacht hat.

Nicht allein, aber einsam

Die Erzählerin sitzt mit einem Menschen auf dem Balkon, ist aber trotzdem allein. Den anderen scheint das nicht zu stören und sie bewundert ihn dafür. Bis sie feststellt, dass sie die Einsamkeit akzeptieren muss und sich dann besser fühlt.

Das Bild am Anfang gefällt mir sehr, mit der Pointe hatte ich Probleme - es ist nicht klar, wie die Erzählerin das Selbstmitleid überwindet. Trotzdem gefällt mir die melancholische Note.

Die Zeichnung zeigt ein Mädchen auf dem Weg, besonders die Lichterkette aus Sternen ist hübsch!

Erwachsenwerden

Diesen Text hat die Autorin ein Jahr nach Beendigung der Schule verfasst und er handelt vom Erwachsenwerden (logisch). Die Figur betrauert ihre Kindheit und dass sie sich mit den Anforderungen der Erwachsenenwelt überfordert fühlt - so sehr, dass es sie fast lähmt. Doch irgendwann ist es Zeit loszulaufen, denn sie bemerkt, (S. 21)

dass aus lauter Angst vor falschen Entscheidungen
nichts zu machen
die falscheste Entscheidung überhaupt ist.

Der Text spannt auch sprachlich das Band zwischen Kindheit und Jugend. Der Aufruf, endlich mit dem Leben anzufangen, ist gut, genauso wie die versöhnliche Note am Ende - man kann auch als Erwachsener noch Kind sein :-)

Das Bild mit der Regenwolke, die als Luftballon fungiert, ist sehr hoffnungsvoll - wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade draus :P

One Day/Reckoning Text

Das berühmte Werk, dessen erster Vers mich an Typisch Andy!, den Meister der Streiche, erinnerte, hat mittlerweile fast 6,5 Mio. Klicks erreicht. Es greift die melancholische Zeile aus dem Lied von Asaf Avidan auf. Man kann sich inmitten der Grübellei darüber, was das beste ist, verzetteln, stagnieren und das Leben zieht vorbei, ohne, dass man mal probiert hat.

Meine Lieblingsstelle ist

Mein Dopamin - das spar ich immer,
falls ich's noch mal brauch.

Der Bezug zum Glückshormon bringt eine wissenschaftliche und vor allem eigene Note in den Text. Es ist ein schönes Motiv, das sich wiederholt.

Die Zeichnung zeigt zwei Menschen auf einem Wolkenkratzer vor einer Skyline und ist sowohl auf Cover als auch der Innenseite zu finden.

Der Text hat, wie viele andere, Tempo, verglüht aber irgendwann, weil er zu schnell ist.

Stillleben

Das Gedicht mit dem schönen Hamsterbild fragt, ob man vorwärtshetzen soll, obwohl man gerne innehalten und still daliegen würde. Das macht die Autorin anhand zweier Figuren, Ich und Du, deutlich. Während das Ich Fragen stellt, ist das Du das Negativbild - ein Mensch, der seinem Plan stur folgt, der Leistung ergeben. Am Ende treffen sich beide wieder und machen Pause.

Der Text enthält schöne Bilder, auch gezeichnete Fußstapfen, und eine grobe Geschichte. Mag ich!

Goldfisch

Dieser Text hat mich enttäuscht, weil er viel von seinem Potential verschenkt. Das Bild am Anfang ist gut: Der Goldfisch sitzt in seinem Glas und denkt gar nicht daran, was draußen ist, weil er nur ein Erinnerungsvermögen von drei Sekunden hat und seine Welt so klein ist. Dabei hätte man es belassen sollen. Stattdessen überlegt die Erzählerin, was wäre, wenn der Goldfisch nach draußen gucken und nichts vergessen würde. Viel Platz für Kritik an der Welt! Aber das Bild hätte gereicht.

Bestandsaufnahme in 3 Teilen

Das Gedicht wirkt durch die Gliederung sehr übersichtlich, versinkt aber in seiner Masse: Zuerst wird erklärt, was die Erzählerin nicht hat. Danach, was sie hat, aber nicht haben will und dann das, was sie hat. Bis zur Hälfte des letzten Teils ist das Gedicht eher negativ, resignierend, bis im zweiten Teil die Zuversicht die Oberhand gewinnt. Die Erzählerin hat viel - vor allem Angst.

Am Ende des Textes habe ich mich gefragt, ob das Leben mit Anfang 20 wirklich so schlimm ist. Und musste feststellen: Ich hab ein paar zentrale Ängste - aber so deprimiert bin ich doch nicht - meistens :P

Ich kann alleine sein

Der Text beginnt mit einem schönen Bild: Man geht nach einer Party nachdenklich nach Hause und fragt sich, was man geleistet hat. Die Erzählerin hat für sich gekämpft und trotzdem ist sie allein. Ihr Gegenspieler ist ein Partytier, das sich mit Alkohol betäubt und keine Bindungen aufbauen kann. Daher ist sie froh, alleine sein zu können. Weil sie wenigstens sich selbst hat.

Auch hier finde ich es schade, dass das Bild nur anklingt und man inmitten der Reime den Überblick verliert. Trotzdem ist das Wechselspiel der beiden gut dargestellt.

Niedlich ist das Mädchen, das auf einer Weltkugel läuft, passend zum Vers Und unter meinen Füßen bleibt die Erde ein Laufband (S. 54)

Über stille Poeten

Mein Lieblingstext handelt davon, dass nicht alles so ist, wie es scheint. In jedem steckt ein Poet, aber nicht in jedem Poeten steckt, was man vermutet. Das zeigt die Erzählerin an vier Beispielen: Ein Underachiever (S. 57), der in der Schule gehänselt wird, ein Mädchen, das überall beliebt ist, ein vernachlässigtes Geschwisterpaar und ein gewaltätiger Junge, dem keiner etwas zutraut. Die ersten drei wachsen daran, der Junge verliert am Ende, weil ihm keiner zugehört hat. Er hat den Kampf verloren.

Die Botschaft des Textes gefällt mir gut: Man soll reden, aktiv sein, egal, welche Voraussetzungen man hat. Außerdem erzählt er eine Geschichte - er berichtet von Menschen, anstatt nur zu fordern. Er zeigt, anstatt nur zu denken. Aber leider geht auch das inmitten des Tempos unter.

Eckige Kugelfische

Das Gedicht wirkt anfangs kryptisch, erschließt sich aber schnell: Man soll Dinge nicht kaputt denken, sondern akzeptieren. Die Autorin bleibt gut in der mathematische Sphäre bzw. den Bildern - dadurch kann man sich vieles gut vorstellen. Ich fand es wieder etwas weitschweifig, aber naja. Das Bild zweier unterschiedlicher Fische im Goldflischglas passt gut!

Für meine Eltern

Der erste Absatz des Textes wirkt sehr lustig, weil er wundervoll entlarvt, wei man Trotz als Sachlichkeit tarnen kann (S. 66)

Ich als vollmündiger [...] Bürger dieses Landes [...]
räume mein Zimmer erst genau
dann auf, wenn mir bock- und impulsmäßig danach ist.

Danach kommt eine schöne Liebeserklärung an die Eltern. die Erzählerin beginnt mit ihrem 9-Jährigen Ich, um das sich die Eltern liebevoll gekümmert haben und wechselt dann zur 19-Jährigen, die sich vergänglich fühlt. Das ist sehr schön - man möchte weinen.

How to entscheid myself

Passend zur Entscheidungslosigkeit ist der Text abwechselnd links und mittig gesetzt. Die Erzählerin erklärt, welche Entscheidungen ihr schwer fallen, fordert Toleranz und Mut und stellt am Ende fest (S. 75)

Manchmal muss sich erst was tun, damit ich glücklich
bleiben kann,
und verpass ich mal ne Chance, kommt die nächste -
irgendwann.

Der Mensch in einer Wolke passt gut, ich fand das Thema nicht so neu.

Wunschliste

Die Erzählerin schreibt einen Brief mit einer Liste an den Weihnachtsmann und erklärt sehr bildhaft, was sie haben möchte. Aber der größte Wunsch ist, an den Weihnachtsmann zu glauben. Eine schöne Botschaft - vermutlich sollte man vor allem an sich selbst glauben. Oder daran, dass Wünsche wahr werden.

Grüner wird's nicht


Auch in diesem Text geht es um's Loslaufen, denn - siehe oben. Das letzte Hochwasser und der letzte Hochsommer haben gezeigt, dass Gras schneller vertrocknet, als man denkt. Und vermutlich ist das Leben schneller vorbei, als man sich das wünscht.

Schreibstil


Julia Engelmann verkörpert für mich den typischen Poetry-Slam-Stil: Songähnliche Texte mit Refrains, die wiederholt und variiert werden, schnelle Reime, auch innerhalb eines Verses, ein paar Anglizismen zur Kritik an der Welt und Ausflüge in den intellektuellen Sprachstil, damit der Kontrast aus Wollen und Können intensiver wird. Außerdem gibt es schöne Bilder, interessante Metaphern und Humor. Viele Dinge, die Engelmann sagt, weiß der Leser - aber sie nutzt griffige Metaphern, um es auszudrücken. Als Leser kann man nur zustimmen und frenetisch jubeln.

Der Stil erzeugt einen Wechsel von flotten Passagen, in denen sich Reime überschlagen, und ruhigen Pointen, in denen man anhält.

Problematisch ist: Es bleibt nicht viel hängen. Die Bilder wechseln so schnell, dass man beim Zuhören nicht folgen kann, beim Lesen vom Rhyhtmus mitgerissen wird. Auch bleibt keine Zeit, um Bilder auszubreiten, zu erschließen.

Ich glaube, wenn man einige Texte auf die Grundbotschaft und ein paar prägnante Verse reduziert und vorträgt, käme man auf die gleiche Zeit, die der normale Text beim flotten Lesen benötigt.

Engelmanns Stil spiegelt sowohl den Zeitgeist als auch die große Menge Gedanken wider, die durch unseren Kopf rauschen. Viele Leser können sich damit identifizieren. Mir war es oft zu wiederholend, aufgepustet.

Fazit


Das Buch ist gut gestaltet, die Figuren gefallen mir. Aber inhaltlich hatte ich mehr erwartet.




Kommentare:

  1. Ich muss gestehen, dass ich von deinem abschließenden Fazit nicht wirklich überrascht bin. Nach diesem gehypten Video von ihr, konnte man sich schon ein gutes Bild von ihrem Stil machen und du hast dieses Bild mit deiner Rezi absolut bestätigt: sie hat nette Texte und schöne Metaphern, aber die Themen sind nicht neu oder originell und (wenn wir mal bei diesem "Baby"-Text bleiben, den ich ja als einzigen kenne und deshalb nicht pauschalisieren möchte) die Verpackung ist auch nicht wirklich innovativ, weil sie oftmals bekannte Redewendungen oder Zitate nimmt und ein bisschen umformuliert.

    Für eine senisble Phase ist das Buch aber sicher ganz nett - wenn auch durch die Scheinsubstanz der Texte nicht viele neue Gedanken bei rumkommen :)

    Liebe Grüße
    MelMel

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    1. Das Wort Scheinsubstanz trifft es ganz gut :-) Ich kreide ihr das nicht an - man orientiert sich an Vorbildern und einige Poetry Slammer machen das so, wie sie es tut. Aber ich hoffe, dass sie sich weiterentwickelt und aus ihrem Talent, Sprachbilder zu erschaffen, mehr macht.

      Falls du dir noch weitere Texte angucken willst: Zu manchen habe ich Videos gefunden und verlinkt :-)

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    2. Ja genau, ich meine das ebenfalls nicht böse, sondern nur als mögliche Anregung - gerade bei ihr muss man da aber alles seeehr vorsichtig formulieren - was wurden da schon berechtigte und konstruktive Kritiken heruntergemacht! Ich denke auch, dass sie Talent hat und hoffentlich bald nicht mehr in Fußstapfen tritt, sondern eigene macht! :D

      Die Links habe ich schon bemerkt - wenn ich demnächst mal Zeit habe, schau ich mal rein.

      Und zu der "Diskussion" weiter unten wollte ich noch schnell da lassen, dass ich mich tatsächlich wohl wie in einem Wohnzimmer hier mit deinem Design fühle :) Es ist angenehm bunt, wie ich finde. Aber sowas ist ja wirklich immer Geschmackssache. In puncto Übersicht bin ich persönlich bei jedem Blog etwas verwirrt, weil das jeder anders handhabt :D Wenn man ein bisschen klickt, findet man aber früher oder später, was man sucht, und das ist die Hauptsache :)

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    3. Danke :-) Die Fußstapfen sind schön xD ich glaube, dass sie selbst das wenig kümmert - sie freut sich für sich und die Aufmerksamkeit für die Szene, denke ich. Aber Menschen lieben Schubladen, und scheinbar kann man bei diesem Buch auch wunderbar Position beziehen! Ich kann beide Seiten verstehen. Solange es eine Diskusion überhaupt gibt und nich jeder fröhlich jubelt :P

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  2. Hallo Evy,
    bevor du auf anderen Blogs Kritik abgibst, schau dir lieber deinen eigenen Blog mal besser an! Es fehlt ein ordentlicher Header, der Blog ist nicht wirklich farbenfroh, er ist sehr unübersichtlich, rechts fehlt etwas, wo man deine Rezensionen auf Anhieb finden kann und damit meine ich nicht das Blog Archiv. Das Profil oben an die erste Stelle zu setzten, finde ich etwas unvorteilhaft. So etwas gehört zum Schluss! Ebenso solltest du mehr mit HTML arbeiten!

    Also mein Rat: Nicht bei anderen kritisieren, bevor du deinen Blog nicht selbst in Form gebracht hat!

    Lg, Drea

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    1. Schade, dass du deinen Blog nicht angegeben hast, sonst könnte ich meine Meinung zu deinem Blog konkretisieren :-( Erstmal danke für das Feedback :-) Ich überlege gerade, wie das Design aufhübschen kann - ich hatte ja nie gedacht, dass der Schwerpunkt mal auf Rezensionen liegen würde :-) Welche HTML-Codes schlägst du vor?

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    2. Wenn ein Kommentar schon mit "bevor du auf anderen Blogs Kritik abgibst, ..." anfängt, disqualifiziert sich das Folgende schon selbst. Das Recht zur Kritik hängt niemals am eigenen Können. Ferner sind die genannten Punkte a) off topic, b) subjektiv bis geschmäcklerisch und c) in keiner Form sachlich hinterlegt. Ich finde z.B. die Farbigkeit hier sehr angenehm, ein "Header" frisst nur Platz, und eine so kurze Begrüßung /Selbstdarstellung verträgt sich sehr wohl mit der Position oben rechts. Und dass man bei der Menge an Rezensionen, die Evy schreibt, nicht alles auf Anhieb findet, liegt in der Natur der Sache.

      Nico Scheerbarth

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    3. Ich habe festgestellt, dass mein Design 'verkehrtherum' ist - während andere Blogger einen ruhigen Hintergrund mit fluffigem Header und vielen Links, Registern, Bildern usw. haben, ist mein Hintergrund bunt, aber derzent. Einerseits soll meine Buntheit rüber kommen, andererseits soll sich der Leser wohlfühlen - wie in einem Wohnzimmer. Das Design ist also bewusst klar. Die Beiträge stehen dazu im Kontrast - sie sind bunt, untergliedert usw. Ich finde es wichtig, dass der Hintergrund nicht zu dominant ist, damit die Beiträge auch Platz haben, um sich auszubreiten.

      Ich denke, Register fallen nicht so auf, ich will aber einen Mehrwert schaffen - irgendwann werden sie kommen - aber erst, wenn ich weiß, womit ich sie fülle. Eine bloße Rezensionsliste ist nicht optimal. Aber.. ichguck ma.

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  3. Klar ist ein Design geschmäckerlich, aber wenn Evy mehr Leser haben will, die Aufmerksamkeit von Verlagen auf sich ziehen möchte, ist auch ein gutes Design sehr wichtig mit einem ansprechenden Header. Und Nico, Evy selbst hat auf sehr vielen Blogs Kritik zu Design und Rezensionen abgegeben und sollte sich nicht wundern, wenn auch ihr Kritik oder gar Tipps zur Verbesserung gegeben werden.

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    1. Du scheinst Erfahrungen mit Verlagen zu haben - worauf achten sie konkret? Wie kann man ihr Interesse auf sich ziehen und Seriösität vermitteln - über das Design? Was macht mein Design aus deiner Sicht unattraktiv für eine Zusammenarbeit?

      Des Weitern bitte ich dich nochmals, mir mitzuzteilen, auf welche Blogs du dich beziehst. Und wie dein Blog heißt, damit ich zu meiner Kritik Stellung nehmen kann. Möglicherweise können Missverständnisse ausgeräumt werden.

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  4. Ebenso ist ein Impressum wichtig!

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