Montag, 25. August 2014

"Panikattacke Deluxe" von Romy Fischer

Hallo!

Die folgenden Beiträge beschäftigen sich mit Romy Fischer und ihrem Begleiter - der Panikstörung. Dabei reagiert der Körper bzw. die Seele plötzlich über und empfindet (un)bestimmte Situationen als bedrohlich und man möchte flüchten. Meistens kommt es dabei zu Schweißausbrüchen, Herzrasen und Kurzatmigkeit und Übelkeit. Romy Fischer lebt seit Jahren damit und hat sich entschlossen, ein Buch darüber zu schreiben.

Heute erfahrt ihr etwas über das Buch, im nächsten Beitrag könnt ihr das Interview mit der Autorin lesen *es ist so cool geworden*



Wie ich dazu kam


Als die Anfrage kam, war ich begeistert und beunruhigt. Ich kenne die Problematik von Freunden und von mir. Daher war es spannend, mal Literatur darüber zu lesen. Gleichzeitig hatte ich Angst, dass mein Körper reagiert. Dass ich so sehr im Thema versinke, dass sich das auf mich überträgt. Aber alles ging gut :-)

Allgemeines


Das Buch hat 144 Seiten und kann als E-Book für 6 EUR bzw. Papierversion für 10 EUR überall erworben werden.

Zur Autorin

 

Romy Fischer ist in den 80iger Jahren aufgewachsen und Lebenskünstlerin. Sie schreibt überwiegend komödiantische Bücher und ist in Anthologien vertreten.

Weitere Infos findet ihr auf der Autorenseite.

 

Was ist eine Panikattacke?


Bei einer Panikattacke verfällt der Körper plötzlich in einen Fluchtmodus. Es beginnt meistens mit Unwohlsein und kann sich über Schweißausbrüche, Taubheitsgefühle, Kurzatmigkeit und Herzrasen bis zu Kreislaufproblemen steigern. Man nimmt sich selbst sehr intensiv wahr, und empfindet die Außenwelt, obwohl man sie nur teilweise spürt, als Bedrohung. Charakteristisch ist die Erwartungsangst - man weiß nicht, wann die nächste Attacke kommt, sodass manche Symptome vorher auftreten, ohne, dass es wirklich "knallt". Die Panikattacke selbst dauert ca. 15 min, die Erwartungsangst kann aber lange davor einsetzen, sodass man sich ständig unruhig fühlt.

Man kann die Störung mit Medikamenten (z.B. Antidepressiva) behandeln und über eine Verhaltenstherapie den Umgang mit der Störung üben. Besonders wichtig ist dabei das Bewusstsein, dass man nicht wirklich in Gefahr ist. Außerdem helfen Bewältigungsstrategien (Skills). Meistens setzt man der Panik einen Reiz entgegen, der genauso stark oder stärker ist. Man wird abgelenkt, beruhigt und steigert sich nicht in die Angst hinein.

Das Cover


Das Motiv ist wunderschön: Eine Frau mit Totenkopfgesicht und schwarzem, schulterfreien Kleid trägt sowohl Rosen im Haar als auch in der Hand. Sie wirkt damit sehr verletzlich, aber auch stark! Auch wenn ich das Licht auf dem Gesicht zu heftig finde, ist es ein sehr schönes und prägnantes Motiv. Leider kann man den grauen Autorinnennamen oben rechts und den Buchtitel unten mittig schlecht lesen - die Schriftfarbe ist nicht kontrastreich genug und die Schrift zu lang gezogen. Auch der Untertitel ist sehr, sehr klein.

Die Rückseite passt nicht zur Vorderseite, was ich sehr schade finde. Auf dem großen, lilanen Teil sieht man in rot den Klappentext. Auch hier sind Schriftgröße und -farbe ungünstig gewählt. Noch unschöner ist der hellblaue Streifen, auf dem das Bild der Autorin zu sehen ist. Ihr Gesicht wirkt in das Kästchen gequetscht und es hat einen Blaustich. Vergleicht man es mit den Bildern auf der FB-Fanpage, wurde hier viel Potential verschenkt.

Inhalt


Im Laufe von sechs Kapiteln (plus Vor- und Nachwort und dem Nachwort zum Nachwort) berichtet die Autorin davon, wie die Panikstörung auftrat, was sie dagegen tat und wie ihr Leben danach aussieht.

Einleitung


Im Laufe der 5 Seiten klärt die Erzählerin über die Panikstörung und ihre Symptome auf. Ich fand das Kapitel sehr informativ und leicht verständlich, sehr menschlich.

Kapitel 1: Am Anfang war das Ende

Der mit 34 Seiten ausführlichste Teil beschäftigt sich mit den ersten Panikattacken und Behandlungsversuchen. Wie bei vielen Betroffenen tritt die erste Attacke ein, man übersteht sie und denkt sich nichts dabei - bis die nächste kommt. Es folgen Ärztehopping und Fehldiagnosen, erfolglose Versuche, einen Therapeuten zu finden und Medikamente, die zwar helfen, deren Nebenwirkungen aber heftig sind.

Hier wechselt die Autorin zwischen Zeitraffung und -dehnung. Passend zur Realität werden die Attacken als quälend langsam dargestellt, in den Phasen dazwischen klingt Bitterkeit an.


Kapitel 2: Haste solche Freunde, brauchste keine Feinde

Dieser 16-seitige Abschnitt widmet sich der Umwelt der Erzählerin. Besonders kritisch betrachtet sie dabei Menschen, die kein Verständnis für sie haben bzw. ihre eigenen Probleme als wichtiger ansehen.

Ich fand diese Passage sehr negativ, weil ich andere Erfahrungen gemacht habe. Viele Gedanken konnte ich nachvollziehen, aber auf mich wirkte alles etwas trotzig.


Kapitel 3: Das Trauma namens Eltern

Auf 13 Seiten geht es um die These, dass Prägungen aus der Kindheit für die Störung verantwortlich sind. Die Erzählerin berichtet von ihrer modisch schwierigen Kindheit in den 80er Jahren und Eltern, die sich mehr Gedanken um ihr Ansehen als um ihre Tochter machten und denen sie nicht gut genug war.

Ich glaube, die Erzählerin ironisiert hier bewusst, um vom eigentlichen Thema abzulenken - sie beschwert sich über schlechte Musik und hässliche Klamotten, während ihre Eltern kurz, aber prägnant anklingen. Einerseits verstehe ich das, weil das Buch autobiografisch ist und die Erzählerin nicht zu viel aus ihrem Privatleben zeigen will. Gleichzeitig wirkt es nicht so ernsthaft, was ich schade finde.

Kapitel 4: Halleluja - Einmal Irrenanstalt und zurück

Die 14-seitige Passage beschäftigt sich mit dem Aufenthalt der Erzählerin auf der psychotherapeutischen Station der psychiatrischen Klinik. Neben dem Potpourri an Patienten zeigt die Erzählerin, welche Strategien sie für den Umgang mit der Störung gelernt hat.

Für mich war das Kapitel das informativste und ehrlichste. Es stellt einen Wendepunkt dar, weil es einen Ausweg zeigt. Auch als Leser fühlt man sich nicht mehr allein der bösen Störung ausgeliefert, sondern hat das Gefühl, dass es vorwärts geht!

Kapitel 5: Der kleine Absturz für Zwischendurch

Schwerpunkte dieser 30 Seiten sind ein Rückfall beim Konzert und die Bewältigung des Maschseefestes.

Während der erste Abschnitt eher traurig ist, weil die Erzählerin trotz guter Vorbereitungen erstmal scheitert, wirkt das Fest eher fröhlich. Beiden gemein ist, dass die Erzählerin an ihrer Störung arbeitet und anwenden kann, was sie gelernt hat. Obwohl sie beide Veranstaltungen nicht vollständig besuchen kann, hat sie sich Zwischenziele gesetzt und diese erreicht. Sie hat nicht aufgeben, sondern gekämpft. Das fand ich toll! Trotzdem waren mir die Passagen stellenweise zu lang.

Kapitel 6: Ende im Gelände

Auf 4 Seiten folgt der Jetzt-Zustand der Erzählerin und das Fazit. Sie wird mit dieser Störung leben müssen, aber sie lässt sich nicht unterkriegen.

Auch dieser Teil ist sehr ehrlich und kampfstark. Allerdings wird zu oft betont, dass man das Leben mit Humor nehmen muss - das sehe ich anders :-)

Zum Abschluss noch ein paar Worte [Epilog]

Neben zwei Fotos wird in diesem 6-seitigen Teil nochmals ein Fazit gezogen, allerdings lockerer geschrieben. Außerdem enthält er einen meine Lieblingssätze (S. 137)

Die Frage war in allen Fällen [in der Klinik, Anm. d. Autorin], wie man zukünftig damit umgehen wird, damit die Krankheit bestenfalls ganz verschwindet, mindestens aber so geringfügig und unbedeutend wird, dass man sein Leben wieder genießen kann.

Themen


Panikstörung: Die Erzählerin zeigt ausführlich, welche Symptome bei ihr auftraten - Lähmungsgefühle, Unruhe, Hitzewellen und Übelkeit, die sich bis zum Erbrechen steigern kann. Außerdem, wie eine Panikattacke und die Erwartungsangst ablaufen, wie sie kämpft, scheitert und weiterkämpft.

Bewältigungsstrategien: Effektiv erweisen sich bei der Erzählerin die Imagination (man stellt sich eine entspannende Situation so genau vor, dass man sie fühlen kann), Tai-Chi (auch gedanklich angewendet), Kälte (gegen die Hitze) und Cola (weil der Kreislauf nach einer Panikattacke absackt). Außerdem plant sie die Wege, die sie gehen muss, damit sie sich sicher fühlt. Es gibt übrigens ca. 300 erprobte Skills, die man körperlich und gedanklich ausüben kann. Beispiele sind Bewegung, Beobachtungen, Rechenaufgaben und Igelbälle.

Umgang anderer mit der Störung: Die Erzählerin berichtet von Menschen, die mit ihrer Störung nicht umgehen können bzw. sie als Lappalien abtun. Ich glaube, das hängt mit mehreren Dingen zusammen.

Wir mögen Perfektion und unperfekte bzw. kranke Menschen konfrontieren uns damit, dass wir fehlbar sind. Man stellt sich die Frage, ob man selbst fehlbar ist und das ist schwer.

Außerdem ist eine Panikstörung nicht immer spezifisch bzw. eine Angststörung manchmal irritierend: Wenn man vor Spinnen Angst hat, rennt man weg - und es ist gesellschaftlich akzeptiert. Wenn man vor Nichts Angst hat, kann man nicht weglaufen.

Eine Panikattacke sieht man nicht. Die meisten Leute denken, dass man panisch rumläuft und schreit. Tut man nicht. Man sitzt bewegungslos da, guckt sich unruhig um, nur die Schweißausbrüche sieht man.

Manche Menschen machen sich einfach nur Sorgen und es nervt sie, dass sie einem nicht helfen können.

Ich glaube, es gibt verschiedene Menschen und verschiedene Arten, damit umzugehen. Die meisten haben tatsächlich zuerst Probleme. Manchen kann man klarmachen, dass es was Ernstes ist, andere verstehen das nicht. Vor diesen sollte man sich zu seinem eigenen Schutz fernhalten :-) Es ist wichtig, zu merken, dass es anderen so geht, und dass man aus mehr besteht als aus dieser Störung.

Verrücktsein: Ironisch greift die Erzählerin das "Bekloppt-Sein" auf und wirbt um Verständnis. Ich hatte damit Probleme, weil diese Aussage genauso pauschal ist wie das Gegenteil. Es wäre schön, wenn sich alle Menschen gegenseitig akzeptieren würden, aber das geht aus meiner Sicht nicht. Es gibt immer Eigenschaften oder Taten, die man komisch oder abstoßend findet. Ich glaube, damit sollte man umgehen lernen - entweder, diese Taten sind vertretbar bzw. es gibt Dinge, die das ausgleichen. Oder man stellt fest, dass man es nicht akzeptieren kann, und widmet sich anderen Menschen.

Humor: Das ganze Buch ist sehr humorvoll, und die Erzählerin betont stets,wie wichtig er ist. Ich sehe das anders. Humor hilft in vielen Situationen - er lockert auf, lenkt von Problemen ab, verlagert den Schwerpunkt. Er macht Wichtiges auf einmal unwichtig und zeigt uns, dass es immer Dinge, gibt, die schlimmer sind. Beispielsweise sind Kriege nichts im Vergleich zu den Gemächten von CDE-Promis :-) Aber mit Humor kann man vieles übertünchen, sich selbst davon ablenken, dass manche Dinge wehtun. An einer Stelle erwähnt die Erzählerin das auch.

Schreibstil


Die Autorin schreibt sehr locker, ironisch bis sarkastisch und das hat mir nur teilweise gefallen. An einigen Stellen musste ich lachen, weil ihre Wortspiele manchmal sehr komisch waren oder ich die Situation nachvollziehen konnte. Oft war mir der Humor aber zu viel. Ich war einmal kurz davor, es an die Wand zu werfen, weil der Sarkasmus vieles verdrängt. Man merkt, dass die Autorin an einigen Stellen gern mehr geschrieben hätte, in die Tiefe gehen wollte - aber es wichtiger war, den Leser und sich selbst zum Lachen zu bringen. Außerdem ist es nicht immer realistisch - inmitten einer Panikattacke hat man nicht die Auffassungsgabe für jedes Detail seiner Umwelt. Im Buch kann sich die Erzählerin aber auf Übelkeit, Fallen und die Gangart eines Passanten konzentrieren.

Interessant ist, dass dieser Stil auch Vorteile hatte: Da ich die Autorin manchmal nicht ernst nehmen konnte bzw. wollte, fiel es mir leicht, Distanz zu halten. Ich bin nicht in das Geschehen reingefallen, sondern konnte Abstand halten, weil mir die Erzählerin nicht so nah stand.

An eigenen Stellen, besonders bei den Bewältigungsstrategien und im Nachwort, wird die Autorin sehr gefühlvoll, fundiert, sie klingt ehrlich und ernsthaft. Ich konnte diesen Passagen viele Infos entnehmen und fühlte mich aufgehoben.

Die Autorin arbeitet oft mit Zeitdehnungen, was ich anfangs sehr gut fand - besonders in der zweiten Szene, als sie mit ihrer Freundin einkaufen geht, konnte man gut sehen, wie eine Panikattacke funktioniert. In den folgenden Passagen nervte es mich, weil ich das Procedere kannte.

Ich weiß nicht, wie man das Thema am besten aufbereitet - sachlich, eher emotional bis weinerlich oder ironisch. Ich hätte mir in diesem Buch weniger Humor und mehr Informationen gewünscht.

Fazit


Einige Infos, viel Humor und auch viel Gefühl stecken in diesem Buch. Es ist in seiner Betrachtung einzigartig und man merkt, wie wichtig das Thema ist. Aber auch, was schief gehen kann - von vielen Seiten. Und das Cover ist geil :-) Ich glaube, wenn man den Humor mag, ist es sowohl für Erkrankten als auch Neugierige eine unterhaltsame Informationsquelle.

Und für Freunde von niedlichen Enten und wippenden Fragezeichen gibt es hier den Trailer zum Buch :-)










Kommentare:

  1. Zitat: Außerdem ist es nicht immer realistisch - inmitten einer Panikattacke hat man nicht die Auffassungsgabe für jedes Detail seiner Umwelt. Im Buch kann sich die Erzählerin aber auf Übelkeit, Fallen und die Gangart eines Passanten konzentrieren. Zitat Ende

    Ich selber habe auch Panikattacken und versuche mich bewusst auf jedes Detail meiner Umwelt zu konzentrieren, also völlig realistisch ;-)

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    1. Das klingt nach einer guten Strategie, ich denke, als Skill kann man das gut verwenden! Im Buch kam es aber nicht stimmig rüber, weil es einfach zuviel war. Vielleicht waren es auch zuviele Emotionen, die ich als Leser nicht einordnen konnte - die Angst hinzufallen, das pochende Herz, die Wut auf die Freundin - und dann die sarkastische Bemerkung über den Fußgänger. Man weiß nich, was man als erstes fühlen soll :-)

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  2. Also bei meinen Panikattacken hätt ich mich ganz sicher nicht mit Tai Chi oder Rechnen beschäftigen können. Da ging's gefühlsmäßig ums nackte Überleben. Aber seit ich Antidepressiva nehme, hat der Spuk ein Ende. Ich werde vielleicht nicht gerade mit einer Achterbahn fahren, aber meine Flugangst ist weg. Da brauch ich keinen Aufenthalt in einer Psychiatrie. Ein paar Serotoninwiederaufnehmehemmer tun's auch. Wer inmitten einer Panikattacke nahe der Bewusstlosigkeit mit Herzrasen und Erstickungsgefühlen Tai Chi betreiben kann, hat imho noch nie eine richtige Panikattacke erlebt.

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    1. Danke für deine Rückmeldung! Ich denke, jeder geht anders damit um. Einerseits kommt es auf die Ärzte an, andererseits auf die eigene Einstellung. Es gibt Leute, die Antidepressiva ablehnen, weil sie ihnen misstrauen. Und sie wirken auch bei jedem anders - sowohl, was die Wirkungen als auch die Nebenwirkungen betrifft. Ich habe gelesen, dass Antidepressiva oft Türen öffnen, damit der Patient für eine weitere Therapie empfänglich ist.

      Dein Einwand mit den Tai Chi-Übungen ist berechtigt, ich denke aber, dass es auf den Grad der Anspannung ankommt. Skills kann man ja einteilen - manche z.B. Sich die Situation bewusst machen oder Rechenaufgaben wirken bei niedriger Anspannung bzw. wenn man noch denken kann. Bei hoher Anspannung, wenn man nur noch fühlt, wirken manchmal Kälte, Bewegung oder Ammoniak. Jeder Patient hat andere Skills. Ich kann mir vorstellen, dass Tai Chi bei leichter bis mittlerer Anspannung hilft und besonders gg. die Erwartungsangst hilft. Du kannst die Autorin auch gern selbst fragen :-)

      Aber ich bin froh, dass es dir besser geht!

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  3. Klingt sehr interessant. Ich kenne auch Menschen, die oft mit Panik-Attacken zu kämpfen habe - allerdings nicht so stark ausgeprägt, wie hier beschrieben. Trotzdem ist das schon schlimm genug für die Betroffenen....

    Liebe Grüße
    Flausenfee

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    1. Das ist sehr schade :-( Vor allem, weil man nix tun kann, außer auf sich selber zu hören.

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  4. Also zu erst mal: Wie geil ist das Cover bitte? :o

    Ich mag solche Literatur total gerne, ich liebe es mehr über "psychische Störungen" oder ähnliches zu lesen, vor allem wenn es Erfahrungsberichte sind :) Danke für die Vorstellung, das Buch kommt jetzt auf meine Wunschliste :)

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    1. Das ist cool! Ich scheue mich vor solcher Literatur, weil ich Angst vor Stigmatisierung habe. Es kann zu leicht passieren, dass man vor lauter Tränen den Hintergrund übersieht. Es ist so leicht, das Buch mit einer vorfertigen Meinung zu lesen und diese bestätigt zu sehen.

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  5. Huhu,
    das Cover ist ja mal der Hammer. Das Thema klingt auf jeden Fall interessant und dein Beitrag macht neugierig. Ich werde das Buch mal im Hinterkopf behalten.
    Liebe Grüße
    Mandy

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    1. Mach mal :P Die Atuorin ist übrigens echt nett - siehe Interview :-)

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  6. Ich habe durch eine gute Bekannte von mir auch Erfahrung damit. Für mich war es auch nicht immer leicht damit umzugehen.
    Deine Rezi ist sehr ausführlich, und gut aufgebaut.

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    1. Das klingt interessant! Wie war es denn für dich? Was war für dich schwierig? Oder... was war wie immer?

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  7. Hallo Evy,
    tolle Rezi :-) sehr ausführlich. Ich beschäftige mich eingehend mit Panikattacken. Aus meiner therapeutischen Sicht heraus, kann ich Deine Worte nur bestätigen. Panikattacken werden ganz unterschiedlich empfunden. Bei einer Therapie werden gerade Entspannungsübungen, Atemübungen, Orte der Ruhe etc. etc. eingeübt, um bei den ersten Symptomen direkt zu handeln.Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Ich werde mir dieses Buch bei Gelegenheit kaufen und eingehend studieren. Ich danke Dir für diesen Buchtipp :-)
    Liebe Grüße
    Bärbel

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    1. Danke, das freut mich :-) Welche "anderen Möglichkeiten" meinst du? Auch wenn es ne Gratwanderung ist, finde ich das Thema sehr spannend. Vor allem ist es krass, wie wenig bekannt das Thema ist. Obwohl es viele Leute betrifft. Aber es scheint nich überall anzukommen :-(

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  8. Liebe Evy,

    danke für deinen Kommentar auf meinem Blog und den Buchtipp. Rate mal was ich gleich bei Amazon bestelle. Ich freu mich sehr über diesen unerwarteten Tipp.

    LG

    Simone

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