Donnerstag, 30. April 2015

Ich war gewesen - Open Stage 3 im Tusculum

Hallo!

Eigentlich wollte ich nur eine Statusmeldung auf Facebook hinterlassen, aber die Bands waren so cool, dass ich doch etwas tippen muss :-)

Die Open Stage - Was ist das?



Wie im ersten Artikel zur Offenen Bühne berichtet, gibt es zahlreiche "Offene Bühnen" für jegliche Art von Kleinkunst. Die Bühne im Tusculum findet einmal im Semester statt und wird vom Studentenwerk organisiert. Obwohl auch Poeten, Theaterkünstler und andere auftreten können, waren diesmal nur Bands vertreten.  Über Zettel können die Zuschauer Punkte vergeben und die besten drei Bands bekommen einen Preis.

Der Ort des Geschehens


Das Tusculum befindet sich auf der August-Bebel-Straße 12 und liegt im schicken Gebäude über dem Studentenclub Wu5.

Optisch ist der Raum toll: Viele Fenster, weiße Wände, Parkettboden und ein Podest. Es gibt viel Platz und ich habe mich sehr wohl dort gefühlt.

Leider liegt die Tür direkt neben der Bühne, sodass ständig Besucher vor der Bühne entlanggelaufen sind...

 

 Die Moderation


Durch das Programm führte Matthieu Anatrella, ein charmanter Zauberer, der uns mit seinen Tricks beeindruckte.

Obwohl seine Performance unterhaltsam war und einige Lacher bot, passte sie für mich nicht zu einer rein-musikalischen Veranstaltung. Zaubern ist selbst eine Kleinkunst - die Verbindung zur Musik kam nur selten rüber.

Die Bands


Hoch 5 - die beste Mischung

Seit 2011 erfreut uns die Dresdner Band mit ihrer Mischung aus klugen Texten und eingängigen Melodien. Ihre Songs sind amüsant, aber kein Klamauk, sie sind manchmal traurig, aber nicht schwermütig.

Bei der Open Stage zeigten sie neben ein paar Klassikern auch neue Songs.

Vokalgruppe V.I.P. - das beste Arrangement

Die A-capella-Gruppe, die seit 11 Jahren existiert, präsentierte uns überwiegend Pop-Songs. Die Darbietung von "Engel" von Rammstein fand ich sehr beeindruckend.

Jazz schlägt's 13 - die größte Bandbreite (stimmlich)

Die Jazz-Combo der TU Big Band brachte nicht nur Klassiker von Jazz und Funk, sondern auch einen Sänger mit, der tanzte und hopste und viel Spaß hatte. Bei seiner Performance eines James Brown (?)-Songs hatte ich Angst um seine Stimmbänder, so tief war er. Aber alles ging gut :-)

Hermann Baronius & das TagTraumTerzett - die beste Performance

Die dritte Band mit Trompete an diesem Abend spielte deutsche und englische Songs. Neben dem sehr synchronen Spiel bzw. Gesang und den einprägsamen Melodien beeindruckte mich vor allem ihre Beweglichkeit - Gitarre spielen und rumhüpfen, das ist nicht einfach :-) Sogar das Publikum machte mit! Leider wird sich die Band bald auflösen, aber... es gibt Youtube :P

Fazit


Es war ein sehr musikalischer Band, der niemals langweilig wurde. Die Örtlichkeit war schön und die Bands gut.

Gewonnen hat die Vokalgruppe, danach HBTT und Hoch 5 belegten den dritten Platz.

1 Kommentar:

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