Montag, 29. Februar 2016

"Different Boys 3" von Norman Stark

Hallo!

Wenn ich einen Roman lese, läuft das in meinem Kopf in etwa so ab:

EinleitungErstes Drittel: Mäh! Was sind das für Charaktere? Kann man die nicht kürzer/ausführlicher beschreiben? Warum soviel Handlung? Warum gibt es überhaupt ne Einleitung? Und die Sprache! Zu kantig, zu minimalistisch, zu ausschweifend... Ich hätte das alles total anderes und 300 Mal besser und mindestens genauso erfolgreich und literarisch wertvoll hinbekommen!



Zweites Drittel: Eingewöhnt... alles ganz gemütlich.

Letztes Drittel: Spannung! Los, ich will wissen, wie es weitergeht, los *hechel*

10-Seiten vor Schluss: Schonmal spoilern? Kann ja nichmehr viel passieren... Vlt. kann ich die letzten 10 Seiten auch abkürzen?

Ende: Ohhhhhhhh *heul*

Bei Different Boys ist das anders.

Sonntag, 28. Februar 2016

Eine andere Montagsfrage - Hauptberuflich bloggen?

Schiffchen
Möglichkeiten
Hallo!

Normalerweise sollte hier die Montagsfrage von Buchfresserchen beantwortet werden. Leider weiß ich zum Thema "Gewalt in Büchern" nur wenig zu sagen, weil ich kaum Bücher lese, in denen Gewalt vorkommt. Deswegen verweise ich euch auf ein Video, das CocuriRuby zu einem ähnlichen Thema gemacht hat *luftholen* und vertage die Montagsfrage auf nächste Woche. Oder so :P

Aber ich entdeckte auf I need Sunshine eine andere Montagsfrage, die ich sehr interessant fand...


Freitag, 19. Februar 2016

"Different Boys 2" von Norman Stark

SanpanHallo!

"Different Boys" ist ein Buch, das Spaß macht. sagte ich in der Rezension zu Band 1. Dem kann ich zustimmen. Noch treffender ist aber der Slogan "Einmal ge***, niemehr gestoppt" einer bekannten Lebensmittelmarke - obwohl das tatsächlich zum Inhalt des Buches passt. Das äußerst erotische Geräusch, das beim Öffnen einer Chipsdose entsteht, verleitet zum knuspern und hat man erst aufgeknuspert, muss man die nächste Dose öffnen. Ähnlich verhält es sich im Buch: Hat man erst einmal angefangen, zieht einen der Wechsel aus Bubblegum- und Pralinen-Handlungsstrang so sehr in einen Bann, dass man erst am Ende aus seinem Rausch erwacht. So hart, so lecker.

Donnerstag, 11. Februar 2016

"Papiergeflüster" von Simone Dalbert

Hallo!

Wäre ich eine Mathematikerin geworden, hätte ich zuerst eine Formel aufgestellt, mit der man Fehlkäufe verhindert. Vermutlich hätte ich das Buch in Einheiten (Kapitel oder größere Abschnitte) zerlegt und davon drei Stück gelesen und bewertet. Außerdem hätte ich die Anzahl der bisher gelesenen Bücher des gleichen Genres einschließlich der durchschnittlichen Bewertung einbezogen und einen Faktor für mein Verlangen und einen kleineren für den Preis aufgestellt. Am Ende käme ein Wert von größer 1 (kaufen!!!), kleiner 0 (nicht kaufen.) oder gleich 0 (kaufen lassen!) heraus.

Leider bin ich keine Mathematikerin und bin hingefallen. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, im Schriftgut-Post davon geschwärmt und es mir in Berlin gekauft. Eine Seite reinlesen war nicht genug.

Freitag, 5. Februar 2016

Montagsfrage - Wo kaufst du deine Bücher?

Hallo!

"Sag Blogger, wie hältst du's mit den Büchern?" Die erste Monatsfrage seit langem, die ich beantworte. So eine Gretchenfrage! Die einfache Antwort wäre: Ich kaufe zu wenige Bücher, um das eindeutig sagen zu können.

Buch und PlexiglasDie komplizierte Antwort ist: Seit der (pseudo)Aufregung um die letzte Amazon-Gratis-Aktion frage ich mich, ob ich noch reinen Gewissens sagen kann, dass ich Amazon gut finde. Die Frage, ob man seine Bücher online oder im Buchladen um die Ecke kauft, führt auch zur Frage "Welchen Bezug zur realen Welt hast du noch?" Bin ich zu sehr daran gewöhnt, dass Bücher binnen zwei Tagen vor meiner Haustüre liegen? Weiß ich die Arbeit des Buchhändlers noch zu schätzen? Muss ich das überhaupt? Habe ich ein Problem mit Buchhändlern?

*durchatmen* *schreiben*

Montag, 1. Februar 2016

"Puppenland" von Nicolas Scheerbarth

Hallo!

WieseIrgendetwas. stimmt. hier. nicht. Es war ein mulmiges Gefühl, das mich beschlich, als ich die ersten Zeilen des Romans las:

"Nackt wurdest du geboren" stand in großen, altertümlichen Lettern an der Mauer neben dem Eingang, und Leonie fragte sich, warum. Sollte der Spruch die Motivation der Ankommenden stärken? War nicht jeder, der an diesen Punkt kam, sich darüber im Klaren, worum es ging? Oder steckte dahinter ein zusätzlicher, verborgener Sinn? Sie wendete sich um und warf einen Blick zurück ... auf das wuchtige, graue Gebäude," (ca. Pos. 26)