Freitag, 25. März 2016

Blogger united - Teil 1 - Wie gehen Blogger beim Rezensieren vor?

Hallo!

Ich bin drin! Oder: dran :-) Mit Blogger united. Nachdem euch Bianca gestern etwas über gekaufte Rezensionen erzählte, beschäftige ich mich mit der Frage "Wie schreibt man eine Rezension?" - aus Sicht der Leser und der Blogger.

Blau-Rosa
Im ersten Teil erkläre ich euch, weil ich eine Rezension verfasse und wie viele Rezensionen aufgebaut sind, die ich gelesen habe. Im zweiten Teil, heute Nachmittag, erfahrt ihr das Ergebnis meiner Umfrage zum Thema "Was wünschen sich die Leser?"

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

PS: Am Ende findet ihre eine Liste aller Beiträge zur Blogparade!



1. Buch auswählen


Grundsätzlich schreibe ich über alles, was ich lese, sofern ich denke, dass es wichtig ist. Man sollte über Bücher und Filme reden, damit sie andere Leser besser verstehen. Obwohl mir meine Wirkung als "Werbefläche" bewusst ist.

Ich glaube, viele Blogger schreiben über die Bücher, die sie interessieren oder die gehypt werden. Ich habe aber auch gelesen, dass manche Blogger nur über Bücher schreiben, die sie gut finden, um dem Leser eine Empfehlung zu geben.

 

2. Buch lesen und Notizen machen


Der einfachste Teil und der, der am schnellsten geht - das Buch lesen :-) Man kann sich Notizen ins Buch schreiben, bunte Zettel an die Seiten kleben oder digital in den Reader tippen. Manche Blogger übertragen diese Notizen sogar in die Rezension, um dem Leser einen authentischen Eindruck zu vermitteln. Außerdem ist das wichtig, um Zitate zu markieren, die man später einbauen möchte.

Ich mache mir selten Notizen. Wenn ich drei Bücher parallel lese und über zwei weitere eine Rezension schreiben will, mache ich beim aktuellen Notizen, weil ich den Überblick verlieren würde :-) Meistens behalte ich alles in meinem Kopf. Das hat den Vorteil, dass ich mich nur auf die Dinge beschränke, die sehr prägnant waren. Allerdings blättere ich manchmal verzweifelt im Buch, weil ich etwas vergessen habe...

3. Eine Einleitung schreiben


upBei der Einleitung orientiere ich mich an Zeitungen oder Fernsehserien, bei denen der Leser entspannt an den Inhalt herangeführt wird. Hier ist Platz für Anekdoten und Humor oder Informationen, die nicht in die Rezi passen. Ein bisschen neugierig machen soll der Text auch :-)

Von den Rezensionen, die ich gelesen habe, beginnt ca. die Hälfte mit einer Einleitung, die anderen bevorzugen die harten Fakten.

4. Allgemeines


Der Teil, den ich am meisten hasse, weil ich viele Fakten recherchieren muss, die mich nicht interessieren - aber den Leser :-) Neben der Verlagsseite gucke ich auch, ob das Buch auf Amazon und Thalia zu finden ist - damit die E-Pub- und die Mobi-Leser wissen, ob sie das bekommen. Wenn ich den Preis besonders auffällig finde, kommt eine Anmerkung dazu.

Viele Autoren nutzen hier eine kleine Tabelle in Kombination mit dem Cover-Bild - finde ich eine tolle, übersichtliche Lösung!

5. Der Autor


Von Vorteil ist, wenn es im Buch schon eine Biografie gibt, die ich nur kürzen muss. Meistens google ich den Autor, um eine Autorenpage herauszufinden. Manchmal finde ich auch Interviews, die mehr verraten - wie bei Different Boys :-)

Das Autoren-Feld wird von Bloggern unterschiedlich verwendet - meistens steht es am Anfang oder am Ende. Wenn es am Ende steht, kann man sich gut aufs Buch konzentieren und wird nicht mit (nichtigen) Fakten abgelenkt. Setzt man das Feld weiter vorn, kann sich der Leser ein Bild von dem Menschen machen, der das Buch verfasst hat. Das leitet gut ein. Ich denke, auch vonseiten der Leser gibt es verschiedene Präferenzen.

 

6. Der Inhalt


Ich fasse den Inhalt mit eigenen Worten zusammen. Den Klappentext nutze ich nur, wenn ich draus zitieren will. Außerdem kann ich damit Spoiler vermeiden - ich verrate soviel, wie der Klappentext erzählt. Meistens. Der Vorteil einer Inhaltsangabe ist, dass ich die Schwerpunkte ändern kann - ich kann Figuren oder Handlungen erwähnen, die ich besonders wichtig finde. Ich versuche das Buch so zu zeigen, wie es ist.

ArtdeccoDanach formuliere ich eine Meinung zum Inhalt - so kann ich notieren, ob das Buch funktioniert. Ausführlicher werde ich meistens später.

Gefühlt die Hälfte der Rezensionen, die ich gelesen habe, verwendet den Klappentext, manchmal mit eigener Inhaltsangabe. Ich finde das nicht schlimm - der Klappentext zeigt dem Leser, was passiert und man kann gut vergleichen, was das Buch verspricht und was es hält. Ich zeichne gern mein eigenes Bild :-)

Einen guten Überblick geben die Montagsfragen Wie wichtig sind dir Klappentexte? und Welches Buch hielt nicht, was der Klappentext versprach?

7. Charaktere und Themen


Der aufwändigste Teil! Als ich noch Produktberichte geschrieben habe *hallo!*, war eine Gliederung wichtig. Ich habe das bewusst übernommen, um genauer hinzusehen. Besonders in Werken, in denen die Figuren fast untergehen, weil die Handlung so spannend ist.

Ich versuche, für den Leser ein umfassendes Bild vom Buch zu zeichen - welchen Typen die Figuren entsprechen und welche Themen angesprochen werden. So kann er später entscheiden, ob er das Buch lesen möchte. Außerdem gibt mir das die Möglichkeit, ausführlicher zu werden und meine Gedanken zu äußern.

Wichtig finde ich auch die Frage, ob die Figuren insgesamt funktionieren.

Die Charaktere und Themen sind, neben dem Schreibstil, die Kernpunkte der Rezension. Wichtige Fragen sind:

Habe ich schonmal eine ähnliche Geschichte mit ähnlichen Charakteren gelesen? Worin bestehen die Unterschiede?
Mit welchen Hauptfiguren kann ich mich identifizieren? Was gefällt mir an ihnen, was nicht? Wie hätte ich im Buch gehandelt?
Welche Gefühle löst das Buch aus?
Was hat mich in diesem Buch bewegt?
Welche Erwartungen habe ich am Anfang des Buches gehabt? Wurden sie erfüllt? Warum?


Wenn ich diesen Teil verfasse, schließe und öffne ich ständig Fenster, weil ich etwas recherchieren will. Besonders bei den Themen kann man viel googeln und auf Wikipedia gucken :-)

Viele Autoren verschmelzen beide Teile und gliedern mit Absätzen. Das finde ich sehr praktisch, weil man nichts aufbauschen muss, wo nichts da ist. Außerdem mögen manche Leser die Kürze.

8. Spannung/Dramatik/Erotik ...


downDiese Teile sind optional - wenn ein Buch besonders spannend oder langweilig war, kann ich das ausführen. Außerdem kann ich Aspekte, die mehr Raum einnehmen, als bei "Themen" möglich ist, ausführen. Bei erotischer Literatur betrachte ich oft, wie die Erotik eingebaut wird und ob sie funktioniert. Das ist kein inhaltlicher Punkt, sondern ein stilistischer, den ich näher beleuchten will.

Grundsätzlich bekommt alles eine extra Überschrift, was mehr als zwei Sätze braucht :-)

 

9. Der Schreibstil


Diesen Bereich grenzen viele Blogger ab. Ich auch :-) Es ist manchmal schwierig zu erfassen, was einen Schreibstil ausmacht oder warum er so wirkt, wie er wirkt.

Mögliche Fragen sind:

Wird die Umgebung ausführlich oder spärlich beschrieben?
Gibt es viele Gedanken?
Gibt es viele Dialoge?
Sind die Sätze oft lang oder kurz?
Bin ich durch das Buch "geflogen" oder stockte ich oft?
Musste ich viel nachdenken? Musste ich oft lachen?
Würden die Figuren in der Realität auch so sprechen?
Fühle ich Nähe oder Distanz zu den Figuren/dem Erzähler?
Wie habe ich mir das Buch (sprachlich) vorgestellt und wurden meine Erwartungen erfüllt?
Passt der Stil zur Zielgruppe?

Außerdem kann man hier notieren, welchen Einfluss die Perspektive hat und ob es Tippfehler gibt.

 

10. Das Fazit


Vor langer Zeit sagte jemand zu mir "Du kannst im Fazit nicht den ganzen Inhalt wiedergeben!". Daher beschränke ich mich auf drei Sätze. Dabei versuche ich zu berücksichtigen, dass ich nur ein Leser von vielen bin. Auch wenn ich manche Bücher gerne gegen die Wand geworfen und in die Rezi geschrieben hätte "Bloß nicht kaufen!", kann manches, was ich doof finde, anderen gefallen. Deswegen versuche ich, Fans zu erahnen. Wichtig außerdem: Die Vorteile betonen, Nachteile erwähnen. Und positiv enden.

Bei einigen Bloggern fällt das Fazit in die "eigene Meinung" oder es gibt ein sehr kurzes Fazit.

Viele Blogs verwenden auch eine numerische Bewertung, meistens eine Skala von 1 bis 5 Sternen/Eulen/Griffeln...  Eine numerische Bewertung fasst das Buch deutlicher zusammen und zeigt eine Tendenz. Allerdings ist es besonders bei Büchern mit vielen Vor- und Nachteilen schwer, sich festzulegen. Deswegen verzichte ich darauf.

11. Bebilderung


Viele Blogger verwenden ein Foto vom Cover, was ich sehr praktisch finde. So kann man in der Vorschau im Feedreader erkennen, um welches Buch es geht. Ich mache das mittlerweile nicht mehr, weil ich es schöner finde, wenn die Bilder die Rezension ergänzen. Fotos sind für mich Kunst und es macht mir Spaß, zu überlegen, welche Motive zum Buch passen. Außerdem finde ich es bei meinen langen Rezis praktischer, wenn der Text durch Bilder und Zwischenüberschriften gegliedert ist.

Eine Bebilderung kann auch eine Woche dauern, weil ich erst ein Bild malen muss :-) Oder eine Stunde, wenn mir ein Motiv einfällt und ich gucke, wie ich das umsetze, wie bei Nemez.

 

12. Formatierung und Peanuts


TastaturMan kann Zwischenüberschriften als Bilder einfügen oder als Text und mit HTML-Codes (oder Buttons) formatieren. Ich bewundere Leute, die das schon beim Schreiben können :-) Die Gliederung lege ich schon vorher fest, aber gut aussehen muss es am Ende! Besonders die Frage, wann ich eine Fett- oder Kursiv-Schrift als Betonung einsetze, bereitet mir Kopfzerbrechen.



Danach mache ich eine Tippfehlerkorrektur, beschrifte die Fotos (die SEO) und setze Tags (hier: Labels).



Fazit


Es gibt viele Möglichkeiten, eine Rezension zu verfassen. Viele Dinge werden oft verwendet, manche selten. Aber jeder Rezeptionist hat seine Art. Und das zu entdecken, das macht Spaß.

Fakt ist aber auch: Es steckt viel, viel Arbeit dahinter und ähnlich wie ein guter Wein muss eine Rezension reifen, bis alles zusammen passt.

Liste der Blogs der Blogparade


21. März 2016 – Nicole von http://www.lilstar.de
– Eröffnungsbeitrag mit allen Daten

22. März 2016 – Sarah von http://buechermops.wordpress.com/
– Vorurteile gegenüber Buchbloggern

23. März 2016 – Moni von http://amezaliwa.blogspot.com
– Was bringt das Lesen, außer Freude?

24. März 2016 – Bianca von http://literatouristin.org/
– Gekaufte Rezensionen

25. März 2016 – Evy von http://evyswunderkiste.blogspot.de/
– Wie gehen Blogger beim Rezensieren vor?

26. März 2016 – Giulia von http://Dasbuchmonster.blogspot.de
– Buchcommunities

27. März 2016 – Tania von http://booklifeoftania.blogspot.com
– Trends in der Buchwelt

28. März 2016 – Mella von http://lus-buchgefluester.blogspot.de/
– Wie hat sich das Leseverhalten im Laufe der Jahre geändert?

29. März 2016 – Desiree von http://romanticbookfan.blogspot.de
– Thema: Buch vs. Verfilmung

30. März 2016 – Sarah von http://booksonpetrovafire.blogspot.de
– Missgunst unter den Bloggern? Gibt es sie? Wie äußert sich das?

31. März 2016 – Denise von http://www.nowitstimetobehappy.blogspot.de
– Wie wichtig sind Buchcover?

01. April 2016 – Tina von http://Meinbuchmeinewelt.blogspot.com
– Spaß am Bloggen: Die außergewöhnlichsten Beiträge der letzten Zeit

02. April 2016 – Nicole von http://www.lilstar.de – Blogtouren – Wie kommt man dazu? Wozu sind sie da?

Kommentare:

  1. Hi Evy,

    allein schon an deiner langen Auflistung sieht man mal, wie viel Arbeit in so einer Rezension steckt! Ich gehe ähnlich wie du vor, wobei ich mir z.B. auch keine Notizen mache, einfach weil ich oft in der Bahn lese oder auch im Fitness-Studio. Wenn ich mir Notizen machen würde, würde mich das glaube ich auch zu sehr an Schule und Arbeit erinnerin ;-)

    Ich bin schon sehr auf deine Umfrageergebnisse gespannt!
    Liebe Grüße
    Desiree

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    1. Freut mich :-) Die Umfrageergebnisse findest du zum zweiten Teil, hier: http://evyswunderkiste.blogspot.de/2016/03/blogger-united-teil-2-was-wunschen-sich.html

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  2. Hey Evy,

    Du hast dir richtig viel Mühe gemacht und das alles schön ausgearbeitet. Die Umfrage fand ich echt interessant und ich habe gar nicht gewusst auf wie viele Dinge ich eigentlich achten muss/sollte. Ich persönlich mag keine Inhaltsangaben und auch interessiert es mich nicht, was der Autor macht oder wo er lebt. ^^

    Liebe Grüße,
    Sarah

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    1. DAnke :-) Warum magst du keine Inhaltsangaben?

      Autorenbiografien: Es kommt darauf an. Ich finde es gut, mir ein Bild vom Autor machen zu können. Bei "Different Boys" hatte ich aber das Gefühl, dass uns die Bio Sicherheit geben soll - der Autor hat schon Drehbücher geschrieben, also kann er (vermutlich..) schreiben. Blöd wird es vor allem, wenn man ein Pseudonym benutzt - dann muss man eine Bio für das Pseudonym erfinden xD

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  3. Huhu Evy!

    Wow! Das war mal ausführlich, super! :)

    Also, ich mache mir selbst nicht immer Notizen. Da kommt es wirklich drauf an, ob ich mir das Buch aus Spaß ausgesucht habe oder ob ich es gezielt zum Rezensieren bekommen habe. Ist letzteres der Fall, dann mache ich mir eigentlich immer Notizen. Ich habe auch immer mein Notizbuch neben mir liegen für den Fall, dass ich mir etwas notieren will. Und Post its sind auch immer griffbereit :D

    Die bibliografischen Angaben suche ich auch immer erst raus, wenn ich die Rezension dazu vorbereite. Zum Autor schreibe ich allerdings selten etwas, weil es mich selbst auch meistens nicht interessiert. Wenn ich doch etwas bestimmtes wissen will und nachforsche, dann erwähne ich das meistens in Zusammenhang mit dem Grund für mein Interesse mitten in meiner Rezension, aber ich führe den Autor eigentlich nicht mehr separat auf.

    Bei der Rezension selbst gehe ich immer nach einem bestimmten Schema vor, ähnlich wie du es beschreibst. Allerdings gehe ich nicht zwangsläufig auf alles ein, wenn ich der Meinung bin, dass es zu bestimmten Punkten von meiner Seite aus nicht wirklich etwas zu sagen gibt. Außerdem lasse ich noch meine persönlichen Emotionen beim Lesen mit einfließen. Meistens jedenfalls, nicht immer.

    Und zum Schluss schaue ich mittlerweile, dass ich selbst ein schönes Foto vom Buch mache. Früher habe ich immer das Cover genommen, aber das gefiel mir jetzt irgendwie nicht mehr so.

    Dann bin ich mal auf den zweiten Teil deines Berichts gespannt! :)

    GlG,
    Nicole

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    1. Ich finde die Idee gut, nur etwas zum Autor zu schreiben, wenn es zur Rezi passt :-) Aber ohne Autorenseite könnte ich nicht - es gibt tolle Webseiten XD

      Manchmal weiche ich vom Schema ab, z.B. bei "Papiergeflüster", weil mir nix einfällt. Aber das Schema stellt sicher, dass ich nix vergesse :-)

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  4. Das sind sehr gute Tipps hier! Aber um jedes Mal alles abzuarbeiten, wäre es mir zu viel. Ich würde Fallentscheidungen treffen. Zum Beispiel auch den Autor nur erwähnen, wenn es einen interessanten Bezug gibt, oder die Chraktere und Themen Sparte immer mal kürzen.
    Bewundernswert, dass Du Dir soviel Arbeit machst. ;)

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    1. Das Autorenfeld - definitiv. Obwohl ich es sehr schön finde, wenn der Leser die Links zur Autorenseite nicht googlen muss :-)

      Ich versuche zunehmend, die Gliederung anzupassen - wer weiß, wie meine Kritiken in 5 Jahren aussehen :-) Aber es ist praktisch, dass man seine Gedanken ordnen kann, wenn man einen Plan hat!

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  5. Sehr ausführliche Beschreibung! Man merkt wirklich, dass da viel Arbeit dahinter steckt. Wie viel Zeit brauchst du denn im Durchschnitt für das Schreiben einer Rezension?

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    1. Das Tippen allein dauert nur 2 - 3 h. Aber die Vorbereitung macht es. Bei einem Sachbuch versuche ich den Inhalt genauer zu erfassen und Beispiele zu geben. Manches muss ich auch nachlesen, weil ich mitten im Buch noch nicht weiß, worauf ich die Schwerpunkte lege. Bei Belletristik kann es sein, dass ich tagelang überlege, wie ich etwas formuliere. Ich konnte z.B. "After Passion" sehr lange nicht erfassen, weil mir nur das Gefühl der Eifersucht (das ständig präsent ist) und die Wut der männlichen Hauptfigur in Erinnerung geblieben ist. Und weil aus meiner Sicht nicht viel passiert ist. Das war sehr schwer.

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