Donnerstag, 19. Mai 2016

#MeetTheBloggerDE - Tag 19: Der beste Blog-Tipp

Hallo!

Obwohl die Resonanz bei der Instagramm-Challenge besser ist als gedacht, möchte ich Dinge besser machen. Und den heutigen Beitrag nicht um 23:59:43 lossenden :-) Beim Thema bin ich mir nicht sicher, ob gute Blogs über das Bloggen oder gar Geheimtipps gesucht werden oder Tipps, wie man das Bloggen verbessern kann. Deswegen gibt es zwei Antworten auf eine Frage!


Tipps über das  Bloggen


Sei nett!

"Der Ton macht die Musik" und manchmal ist uns (mich eingeschlossen) nicht bewusst, wie wir wirken. Daher: Sei nett und ein bisschen nahbar. Die Leser sollen das Gefühl haben, dass sie von einer guten Freundin spannende Infos erfahren. Gleichzeitig sollte man kompetent wirken - mal das eine, mal das andere mehr. Probleme habe ich mit "Mecker"-Posts. Jeder ist mal wütend und dass die Blogger-Gemeinschaft über viele Ärgernisse offen redet, finde ich klasse. Aber wenn sich jemand aufregt, ist es manchmal schwer einzuschätzen, ob er nur im Post wütend ist oder ob er allgemein ein bisschen reizbar ist. Manche Blogposts habe ich nicht kommentiert, weil der Autor so aggressiv oder überheblich wirkte, dass ich dachte "Vielleicht kriege ich das ab und werde angemotzt".

GardineBei Kommentaren finde ich es wichtig, dass geantwortet wird. Das kann auch "nur" einmal wöchentlich sein. Antworten zeigen mir, dass der Blogger "da" ist und das erzeugt Vertrauen. Ob man auf "Ohhhhh, schönes AMU!!!" antworten muss, darüber kann man streiten. Aber ich finde zumindest ein "danke" gut :-)




Wichtig ist mir auch, dass Posts "anfänger-freundlich" geschrieben sind. Ich habe neulich einen Post zum Thema "Inhaltsstoffe in Kosmetika" gelesen und dieser war so fachbezogen, dass ich nur wenig verstanden habe. Eine kleine Einleitung wäre gut gewesen. Man sollte als Autor immer davon ausgehen, dass durch Google oder Empfehlungen jemand auf den Blog kommt, der vom Thema nicht soviel Ahnung hat und der sich informieren möchte.

Lieblingsblogs


Neontrauma (Bloggen) - Auch wenn es derzeit sehr ruhig auf dem Blog ist, finde ich die Seite sehr schön. Ich fühle mich als Anfänger gut aufgehoben und die Ausstrahlung ist freundlich.

Josie Loves (Mode) - Auf dem Blog lese ich sogar die Monatsrückblicke! Sarah lässt uns an ihren Reisen teilhaben, äußert sich aber auch kritisch zur Mode- und Blogger-Szene - das finde ich gut :-) Der Blog hat eine sehr professionelle Ausstrahlung und man merkt, dass es kein kleines Hobby-Projekt ist, aber es wirkt immer nahbar.

Miss von Xtravaganz (Beauty) - Der Blog steht stellvertretend für viele schöne Beautyblogs. Missys Beiträge wirken auf mich, das Design betreffend, edel und manchmal etwas grummlig, aber sie berichtet aufgeregt unaufgeregt vom Thema. Sehr mutig fand ich ihren Beitrag zu den Nyx Faceawards Germany. Man kann über die Sinnhaftigkeit dieser Veranstaltung streiten, aber sich hinzusetzen und extra ein Tutorial (zu einem schicken AMU) zu machen, obwohl man das noch nie gemacht hat, das war cool!

Vera Nentwich und Vom Schreiben leben (Bücher schreiben und vermarkten) - Seit langer Zeit meine Favoriten :-) Vera wirkt sehr bodenständig und berichtet auf ihrem Blog, wie sie ihre Bücher vermarktet und was gut klappt oder nicht gut klappt. Es macht mir großen Spaß, ihren Weg zu verfolgen und zu wissen, dass man mal hinfallen kann. Annika hat eine professionellere Ausstrahlung und kümmert sich mit Hingabe um Facebook, den Blog und Youtube. Auch wenn ich als Zuschauer nicht alles gut finde, habe ich große Achtung davor, jeden Tag ein Video zu posten oder einen Beitrag zu schreiben. Außerdem spricht sie auf ihrem Blog Kleinigkeiten an, die man als Autor gern vergisst und erklärt sie anfänger-freundlich, z.B. wie man Texte setzt :-)

Das war eine kleine Auswahl, weil die Anzahl meiner verfolgten Blogs ziemlich gering ist. Grundsätzlich empfehle ich euch, euch bei Blogger-Aktionen umzusehen, nach Empfehlungen von anderen Blogs zu gucken und Blogger-Gruppen nicht zu scheuen. Auch wenn sie manchmal wie Werbe-Friedhöfe wirken, gibt es meistens Beiträge, die interessant sind!




Kommentare:

  1. Ich blogge selbst eigentlich nicht sonderlich viel. Allenfalls mal meine Berichte aus der Werkstatt. Aber ich habe eine FB-Gruppe, für die ich Redaktör spiele. Ich lese viele Artikel zum Thema, und wenn ich einen verlinke, dann meistens mit einem kleinen Kommentar. So kommt man ganz leicht zu einem ziemlich umfangreichen Inhaltsvolumen. Der Trick ist, dass ich die Artikel dann auch noch mal im Blog der Gruppe sammle und verlinke, so dass daraus mit der Zeit ein Nachschlagewerk mit einigen hundert Fachtexten entstanden ist.

    Nico S.

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    1. Die Idee mit dem Archivieren ist gut! Leider fällt mir erst später ein, wie sinnvoll ein Post war - aber der über das Setzen war echt gut :-) Ich finde es immer wichtig, Links "einzuleiten" - auf FB geht das ziemlich einfach mit dem Teilen-Button, weil man automatisch gefragt wird, ob man noch etwas erwähnen möchte. Aber im Blog vergisst man das manchmal. Aber wenn jemand einen Artikel intensiv empfielt, dann löst das einen Klick aus :-)

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