Sonntag, 22. Mai 2016

#MeetTheBloggerDE - Tag 22: Ziele

HaardingsHallo!

Es gibt wenige Stichworte, die mir soviel Angst bereiteten wie dieses. Denn wenn man sich Ziele setzt, sollte man etwas dafür tun, dass sie erreicht werden. Auch wenn es am Ende anders kommt. Ich selbst habe viele Träume. Aber welche möchte ich aktiv verfolgen und nicht meinem Karma-Konto überlassen? Mal sehen, was zusammen kommt :-)







 

Träume


Auf einer großen Veranstaltung (Buchmesse....) einen Vortrag halten oder an einer Diskusion teilnehmen. Ich würde mich freuen, wenn ich eines Tages auf einer Bühne stehen und mein Wissen weitergeben könnte. Dass ich so hoch steige wie meine Vorbilder. Ich weiß aber, dass Selbst- und Fremdwahrnehmung unterschiedlich sind und dass mir noch einiges an Wissen fehlt, um wirklich kompetent zu sein.

Mit dem Rezensieren Geld verdienen. Ich möchte eines Tages für andere Medien Kritiken schreiben und dafür bezahlt werden. Nicht in Büchern, sondern in schicken Euro-Münzen :-) Ich würde das nie als Hauptberuf machen wollen, aber als Ausgleich sehr gern. Ich werde das aber als Traum belassen, weil ich derzeit andere Präoritäten habe.

Ziele


Jede Woche ein Post. Ich habe mir das vor ca. 2 Jahren vorgenommen und bis jetzt habe ich tatsächlich regelmäßiger gebloggt. Trotzdem klappt das noch nicht so. Meist steht dahinter die Angst, dem Buch etc. nicht gerecht zu werden und es nicht so ausführlich und intensiv zu besprechen, wie es das verdient hat. Obwohl ich bis jetzt noch keinen Kommentar bekommen habe, der das aussagte. Aber...  Perfektionismus, you're welcome!

Besser Links setzen. Das ist mir dank eines Kommentars in den letzten Tagen bewusst geworden. Ich möchte in jedem Post min. auf einen anderen Artikel von mir verweisen, damit sich der Leser durch den Blog "hangeln" kann. Und ich möchte Links klarer beschreiben, damit für euch ersichtlich ist, warum ihr dem Link folgen solltet.

Mehr über Kultur schreiben. Kulturveranstaltungen gehören in meinen privaten Bereich, weswegen es mir schwer fällt, darüber zu schreiben. Aber es ist wichtig, auch außerhalb der städtischen Medien darüber zu berichten. Deswegen möchte ich mehr darüber schreiben, selbst wenn es nur ein kleiner Post ist.

Fachkompetenz. In Ratgebern zum Marketing wird betont, dass man konstruktive Kommentare schreiben und sich als Experte auf seinem Gebiet etablieren soll. Auch wenn kurze Kommentare unter Kochrezepten in Ordnung sind, möchte ich mir die Zeit nehmen und einen mittelmäßig konstruktiven Kommentar schreiben.

Besser vernetzen. Den ersten Schritt haben ich letztes Jahr getan, indem ich bei der letzten Kommentier-Aktion konsequent auf den Verfolgungs-Knopf drückte. Aber ich möchte mehr. Ich möchte vor allem öfter Beiträge verlinken, die ich interessant finde. Eine "Wochenschau" wird es nicht geben und alle Rezensionen zu einem Buch zu verlinken wäre zuviel. Aber... mich aktiver in die Bloggergemeinschaft stürzen, das geht.

Positiver sein.

Kommentare:

  1. Ziele - das ist heute so einer dieser Begriffe, die alle möglichen Leute im Munde führen, ohne groß drüber nachzudenken. Wie ich es sehe, ist nicht der Begriff selbst, aber seine Konnotationen aus der Betriebswirtschaft in alle möglichen Bereiche vorgedrungen. Ziele machen Leistung messbar, und darum geht es letzten Endes: Leiste! Die Benchmarks sind gesetzt. Du musst vorwärtskommen. Ich glaube, ich bin ohne diese Art Zielsetzung durchs Leben gekommen. Denn das ist der Pferdefuß: Wer sich Ziele setzt, tendiert dazu, den Blick starr darauf zu richten. Wir schwitzen und ackern, denn es ist ja ein Ziel da, das erreicht werden muss. Was verloren geht, ist der Blick nach links und rechts. Das Umfeld, das Warum, gar der Zweifel, spielen keine Rolle. Und das Nichterreichen ist ein Scheitern. Versagen. Daher: Leiste! Funktioniere! Sei nützlich! Setz dir Ziele!

    Nico S.

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    1. Sagen wir es mal so: Manche Leute, die von Zielen reden, tragen einen großen Anteil Selbstkritik in sich und das finde ich schade. Kritik gehört zum Prozess, aber sie kann auch hinderlich sein, wenn man sie, wie du betonst, zu ernst nimmt.

      Ich denke aber, dass Ziele auch helfen, sich auf einen Bereich zu fokussieren. Ich habe meine Ziele so gewählt, dass ich regelmäßig ein Stück daran arbeiten kann - der Aufwand ist nicht riesig :-)

      Deswegen: Es kommt immer drauf an, was man draus macht.

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