Freitag, 27. Mai 2016

#MeetTheBloggerDE - Tag 27: Da musst du mal einkaufen

Hallo!

Ich kann keinen "perfekten" Laden nennen, weil ich in sehr vielen Läden einkaufe und jeder gute und schlechte Seiten hat.

Wichtig sind mir eine große Auswahl, Übersichtlichkeit, gute Musik, schöne Umkleidekabinen und ein gemütliches Flair. Und bevor ich stundenlang darüber rede, wie sehr ich Techno-Musik, kaltes Licht und fehlende Farb-Proben "liebe", kommt hier mein Lieblingsladen:


Balzac (Potsdamer Platz, Berlin)

Ich habe leider die anderen Läden noch nicht testen können, aber... ich liebe ihn. Ursprünglich mochte ich nur den Kaffee, aber wenn ich noch vor dem Frühstücksfernsehen in den Zug steige und mich halb-verhungert durch den Hauptbahnhof kämpfe, dann möchte ich nur eines: ein leckeres, überwiegend gesundes Sandwich. Mit Körnerbrot. Ich finde die Auswahl bei Balzac größer als bei Starbucks und auch mit dem Preis bin ich zufrieden. Beim letzten Mal habe ich außerdem ein (gefühlt riesiges) Glas mit Minzblätter-Tee getrunken und... es gibt Honig! Auch wenn der Laden ziemlich klein ist und man ihn nicht mit einer schwachen Blase besuchen sollte, esse ich dort gern :-)

NagellackAls Symbol meiner Entscheidungs-Findungs-Schwierigkeiten habe ich euch die aktuellen Farben meines Nageldesigns fotografiert - 4 Lacke von 3 Marken. Über- und Unterlack eingerechnet wären es 6 Lacke von 5 Marken, gekauft in 3 Ladenketten. Passend dazu mein aktuelles Buch - "Coherent" von Laura Newman. Eines der Bücher, bei denen das Cover total schön ist, aber der Inhalt erst nach der Hälfte spannend wird... gekauft in einem Online-Shop :-)

1 Kommentar:

  1. Ich fürchte, mein Lieblingsladen wäre - wenn ich es mir leisten könnte - ein Whisky-Laden. Generell bin ich kein großer Einkauffan, und mein Verhalten ist da wohl typisch männlich: Nach reiflicher Überlegung, was gebraucht wird, rein ins Geschäft, zugreifen, zur Kasse und möglichst schnell wieder raus - bevor ich in Versuchung komme, zu viel Geld auszugeben, von eifrigen Verkäufern bequatscht werde oder gar in Zivilisationsekel verfalle. Vor allem in großen Kaufhäusern frag ich mich, wer braucht das alles? Ich bekomme durch eine Bekannte mit, wieviel völlig tadellose Lebensmittel jeden Tag bei uns weggeworfen werden. Das ist wirklich furchterregend - was die geistige Gesundheit unserer Art als solcher betrifft. Während direkt um uns herum viele Menschen Not leiden, läuft uns der Überfluss förmlich aus den Ohren. Doch zurück zum Einkaufen: Meine "Lieblingsverkäufer" sind die, die sich breitbeinig- und schultrig vor die Brötchenschütte stellen und dann fragen, was ich gern hätte. Doch statt zu sagen, "das, was Sie mich hindern in Ruhe auszusuchen" bin ich gut erzogen und lunse nur geduldig an ihnen vorbei. Ich gehe wohl vor allem deshalb nicht gern einkaufen, weil mir dabei zu viel Realität begegnet ...

    Nico S.

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