Samstag, 28. Mai 2016

#MeetTheBloggerDE - Tag 28: Vorbild(er)

VorbildHallo!

Am heutigen Samstag fehlte mir erneut eine geniale Idee für ein schönes Bild. Dafür fällt mir die Antwort auf die heutige Frage der Insta-Challenge sehr leicht:

Ich habe keine Vorbilder, aber ich kenne Menschen mit Eigenschaften, die ich gern hätte. 


Ich strebe nach vielem und ich sehe ständig Leute, die ich besser als mich finde. Ich würde gern taff sein und Fehler vermeiden, die andere vor mir gemacht haben. Ich würde Scheitern gern vermeiden. Aber die Menschen, die ich bewundere, haben gute und schlechte Seiten. Ich bewundere vieles an ihnen, aber ich weiß, wie sehr sie dafür gekämpft haben. Oder dass das, was ich toll finde, für sie eine Bürde darstellt. Das Besondere an diesen "kleinen" Idolen ist, dass ich weniger sehe, was ich noch nicht erreicht habe, sondern mehr sehe, was wir gemeinsam noch erreichen können. Dass wir uns unterstützen können besser zu werden. 

1 Kommentar:

  1. Die Haltung kann ich nur unterschreiben. Sicher, es gibt Menschen, die ich bewundere oder sogar beneide um bestimmte Züge, und wenn ich einen Weg sehe, versuche ich, ihr Verhalten in bestimmten Situationen nachzuahmen. Vielleicht liegt es auch an dem Wort Vorbild. Man trifft das ja manchmal - Menschen, meist recht junge, die wie das Abziehbild irgendeiner Rolle oder Attitüde wirken. Da ist dann das Vorbild Merkmal eines fehlenden Selbstbilds. Spannend wird es vor allem, wenn man sich dem Ausdruck "Bild" zuwendet: Oft machen sich Menschen aus wenigen, durch ihre eigenen Einstellungen getrübten Wahrnehmungen, ein Bild von einem Menschen ... und sind enttäuscht, empört oder schlicht erschrocken, wenn sie merken, dass der Mensch doch ganz anders ist, dass ihr Bild nicht stimmte. Der häufigste dieser Fälle ist der in einer Paarbeziehung. Die meisten scheitern nicht, weil "die Beziehung" nicht funktioniert. Sie scheitern, weil bei einem oder beiden Partnern die Schleier des Verliebtseins wegfallen und der wirkliche Mensch dahinter mehr oder weniger so gar nicht dem entspricht, was man sich zuerst als Bild zurechtgemalt hat. Ähnlich ist es auch mit Vor-Bildern: Ob sie den Wirklichkeitsschock überstehen würden?

    Nico S.

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