Freitag, 6. Mai 2016

#MeetTheBloggerDE - Tag 6: Entspannung

SonnencremeHallo!

Ich hoffe, ihr entspannt schön und vergesst die Sonnencreme nicht :-) Auch wenn ich derzeit nicht in Entspannungs-Stimmung bin, genieße ich die Sonne sehr! *Einleitung beendet*







Mein Foto


Am heutigen Brücken-Tag beschäftigt sich die Challenge mit Entspannung. Entspannung bedeutet für mich vor allem Freiheit. Nicht an Termine gebunden zu sein, sondern es "fließen" lassen.

Gut entspannen kann ich, wenn ich neue Dinge entdecke. Das kann ein Buch sein, besser sind interessante Orte. Ich liebe es, Straßen entlangzulaufen und meine Umgebung zu beobachten oder mich in einem Museum in ein Thema zu vertiefen. In Paris hatte ich z.B. für zwei Tage zwei Museen geplant und ich wollte shoppen gehen. Ich bin gelaufen und gelaufen und habe gegessen und am Ende des Tages taten meine Füße weh :-) Sich bewusst etwas zu gönnen, das ist Entspannung.

Ein Kaffee in meinem Lieblings-Cafe ist auch entspannend, weil ich weiß, dass der Kaffee gut und die Bedienung nett ist und dass ich in Zeitungen stöbern kann, die ich mir nie kaufen würde.

Entspannung ist mir wichtig, aber ich kann nicht einfach entspannen, weil ich viel, viel denke :-)

Schlusswort


Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende. Im zweiten Post des Tages habe ich außerdem einen Filmtipp für euch :-)


Kommentare:

  1. So schnell vergehen die Tage. Fast hätt ich das Bild verpasst, und das wäre doch unverzeihlich gewesen. Vielleicht ist das ja sogar der tiefere Sinn der Aktion. Jeden Tag ein Bild, eins von Abermillionen, die täglich ins Netz gestellt werden, sinnlos, bedeutungslos, Lebenszeichen ohne Leben, und diese Blogaktion als Paraphrase. Seht her, noch ein Bild, das schon im Angeschautwerden das Vergessen verkündet, Flüchtigkeit einer virtuellen Welt, die sich vom zunehmenden Horror der realen abwendet. Sogar der tote Junge am Strand war für die allermeisten nichts als ein weiteres dieser Bilder. Mach noch eins. Morgen ist ein neuer Tag.

    Nico S.

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    1. Ich betrachte das von einem anderen Standpunkt aus. Der Junge am Strand war ein Pressefoto, oder es wurde zu einem instrumentalisiert. Bei Bloggern steht nicht im Raum "Wieviel Macht habe ich?", sondern "Habe ich Macht?" Ich habe Respekt davor, mit einem Foto auch einen Einblick in ein Leben zu geben. Die Challange fragt jeden Tag "Was ist mir wichtig?" Natürlich sieht man Unterschiede zwischen den Leuten, die sich mit der Materie auskennen und denen, die "nur" einen Kommentar wollen. Aber ich sehe dort keine Bilder, sondern Menschen, die mir eine kleine Geschichte erzählen.

      Vielleicht hast du recht - vielleicht nimmt die Mehrzahl der Leser ein Bild eher flüchtig wahr. Aber ich tue das nicht :-)

      Ich denke auch, dass die Aktion Gemeinschaftsgefühl erzeugt. Dass man sich jeden Tag aufgerappelt und einen Beitrag erstellt hat. Zu wissen, dass dieselbe Aufgabe jemand anderen ähnlich schwer fällt. Wie gesagt: Ich vermute, so effektiv wie die Montagsfrage ist die Aktion nicht. Und das innigeg Gefühl wie bei den Blogger-Kommentiertage fehlt noch, weil keine gemeinsame Plattform zum (kollektiven) Austausch besteht.

      Was ich aber festgestellt habe: Die Vielfalt ist stärker. Instagramm hat eine andere Reichweite als eine Facebook-Gruppe. Und ich freue mich, dass ich bis jetzt ertaunlich viele Blogs gefunden habe, die ehrlich, wenige arrogant und schön schreiben. Menschen mit Profil.

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