Freitag, 8. Juli 2016

Montagsfrage: Leseproben lesen?

KrakellierlackHallo!

Auch bei dieser Frage dachte ich, dass die Antwort relativ leicht ist - "eigentlicht nicht". Aber wenn der Kopf beginnt zu rattern, im positiven Sinne, dann dauert es etwas länger. Ich hoffe, ihr habt einen Müsli-Riegel mitgebracht :-)



Kleiner Lesetipp zur letzten Montagsfrage - im aktuellen A-Tempo-Magazin (online oder als Teil der DM-Kundenzeitung) gibt es ein Interview mit der Lyrikerin Safiye Can.




Was ist die Montagsfrage?


Die Montagsfrage ist eine wöchentliche Aktion, die die Vernetzung der Blogger fördern soll. Jeden Montag wird eine Frage gestellt, die die Blogger beantworten können. Über ein Formular werden die Beiträge unter den Start-Post verlinkt, sodass man sehen kann, wer noch mitmachte.

Derzeit wird die Montagsfrage von Buchfresserchen geführt.

 

Die Frage dieser Woche...


Liest du auch Leseproben, um zu entscheiden, ob du ein Buch liest oder entscheiden nur Titel und Klappentext?

 

Meine Antwort


Grundsätzlich bin ich meistens vom Klappentext und dem Cover so beeindruckt, dass ich ungern ins Buch lese. Meistens lese ich noch Kritiken auf Amazon, damit ich auf das "Schlimmste" vorbereitet bin, aber wenn ich mich in die Geschichte verliebt habe, kann mich nur weniges abhalten. Selbst wenn ich ins Buch hineinlese, bin ich so geblendet, dass ich mir das Buch schönrede.


Anders sieht es aus, wenn ich bewusst in ein gehyptes Buch hineinlese und gucke, ob ich es lesen sollte. Dann bin ich kritischer und lege es ins Regal zurück.

Bei E-Books ist das Anfordern einer Leseprobe nur ein Klick - manchmal ein Klick zuviel. Ich möchte diese Möglichkeit öfter nutzen, weil es wenig Aufwand ist, aber manchmal viel nützt.

Bei Papierbüchern ärgere ich mich sehr, dass ich das Buch später nicht gut finde, weil ich nicht genau genug nachgeguckt habe. Ich sollte nicht nur ein paar Seiten lesen, sondern auf die Struktur achten und überlegen, ob ich damit klarkomme. Denn das sind Punkte, die mir wichtig sind. Besonders bei poplärwissenschaftlichen Büchern.

Schwierig bei Leseproben finde ich, dass sie manchmal sehr kurz sind und der Einblick nicht reicht. Oder dass sie oft wie ein Appetithäppchen wirken, aber mir nicht erklären, warum ich das Buch weiterlesen sollte.

Sehr gut funktionieren Leseproben bei reiner Unterhaltungsliteratur. Wenn das Buch wie Zuckerwatte ist, die ich ein paar Stunden konsumieren und dann vergessen will. Dort achte ich besonders auf den Schreibstil und darauf, ob es ein bisschen Anspruch hat. Das kann ich aus einer Leseprobe gut erkennen.

Was ich liebe, sind Papier-Leseproben, am besten verbunden mit einer Meinungsumfrage (das hat Oettinger bei den Jugendbüchern gemacht, glaube ich). Ich kann die kleinen Teilchen mitnehmen, bekomme einen Einblick ins Buch und kann für eine halbe Stunde abschalten. Ich habe einige Bücher aufgrund einer Papier-Leseprobe gekauft und andere liegen gelassen.

Kommentare:

  1. Huhu!
    Danke für deinen Besuch bei mir.

    Wow, das hast du wirklich gut erklärt mit den Appetithäppchen. Und meistens ist dabei das Gute am Buch schon vorweg genommen. Oder ganz schlimm - ich hatte mal eine Leseprobe, bei welchem die Auflösung verrten wurde. Das war echt mies.
    Da man nie wissen kann, was in einer Leseprobe drinsteckt, greife ich lieber direkt zum Buch und lass mich selbst überraschen.

    Mit den Buchabbrechen - dass tue ich äußerst selten. Meistens, wenn mir ein Buch nach der Hälfte des gelesenen noch überhaupt nicht zusagt, kann es sein, dass ich abbreche. Meistens besteht aber der letzte Funken Hoffnung, dass es doch noch gut wird und ich lese es zu Ende.

    Liebe Grüße,
    Linda

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    1. Den Funken kenne ich gut :-) Es gibt Leseproben, die das Ende verraten? Wer macht denn sowas xD

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  2. Eine Sache die bei mir noch dazukommt, dass ich immer so viele Bücher liegen habe, brauche ich gar keine Leseproben ...

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    1. Ich verdränge meinen SUB :-) Ernsthaft: Für jedes Buch kommt irgendwann der richtige Zeitpunkt. Ich habe mir aber für eine anderen Blogger-Aktion ein Buch vom Stapel ausgesucht, das eine Herausforderung wird!

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  3. Hallo :)
    danke für deinen Besuch! ♥
    Ich habe Leseproben in der zwischenzei sehr zu schätzen gelernt :)

    LG

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    1. Ich auch :-) Aber ich merke, dass die Qualität unterschiedlich ist.

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  4. Hallo Evy,

    Deine Antwort kann ich absolut nachvollziehen :)
    Negative Rezis finde ich oft auch authentischer.
    Zur Kaufentscheidung führen mich dann aber doch eher die positiven ;)

    Liebst, Tanja

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    1. Es kommt darauf an - manchmal sind die ngeativen Rezi so oberflächlich, dass sie nicht weiterhelfen. Eine Rezi ist eigenlich nur gut, wenn sie Fakten enthält.

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  5. Hallihallo :)

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich Leseproben eher seltener anschaue. Für mich sind meist Titel und Klappentext ausschlaggebend. Und wenn ich mir bei einem Buch doch nicht ganz sicher bin, dann lese ich eher eine Rezension zur Geschichte, als die passende Leseprobe!

    Liebe Grüße,
    Lisa von Prettytigers Bücherregal

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    1. Der Klappentext ist für mich meist nicht aussagekräftiug, weil sich Geschichten innerhalb eines Genres ähneln. Deswegen finde ich es gut, in die Leseprobe zu schauen, um den Stil zu erkennen. Aber die Rezi ist besser xD

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