Mittwoch, 3. August 2016

Lesetagebuch "On the road" - Tag 1

Hallo!

Am gestrigen Nachmittag bin ich in mein Abenteuer gestartet, bin aber nur bis zum Vorwort gekommen. Jetzt bin ich bei Seite 21. Ich hätte gern mehr gelesen, aber aller Anfang ist schwer. Ich denke, es braucht einige Zeit, bis sich das Gefühl einstellt, jeden Tag etwas für euch tun zu wollen.


Ich merke, dass es um mein persönliches Ziel geht, aber auch darum die Sommerlochklassiker-Aktion zu unterstützen. Das Buch des heutigen Tages stellt übrigens Scattys Bücherblog vor - die "Berge des Wahnsinns" von H.P. Lovecraft.

"On the road" beginnt mit einem kleinen Schock - bei dem Text handelt es sich um die Urfassung, d.h. alle "Figuren" tragen die Namen realer Personen. Es war nicht so überraschend, wie ich gedacht habe, weil ich einige Personen bereits aus "Howl" kenne. Es ist vertraut. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, ich müsste die Figuren so sehen, wie ihre realen Vorbilder waren. Ich recherchiere und merke, dass mich die Flut an Informationen erschlägt. Ich möchte mich weiter entspannt auf die Figuren einlassen.

Der Ich-Erzähler ist mir sympatisch. Er bewundert die Clique um Neal Cassidy und fühlt sich ein bisschen ausgeschlossen. Es imponiert mir, dass die Hauptfigurn konsequent an ihrem Roman arbeitet, etwas Festes im Leben hat. Cassidy wird bewundert und ich verstehe noch nicht, warum. Er ist ein wissbegieriger, charismatischer Typ, der mehr erreichen will, als er vermutlich wird. Aber warum er ein Vorbild ist?

Nachdenklich stimmt mich, dass ich von den "Beatniks", zu denen auch Kerouac gehört, vor dem Film nichts gehört habe. Wir lieben die Musik der 60er, 70er und das Beste aus den 80ern, aber dass es zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges und den Beatles nochmehr gab, war mir nicht bewusst. Es ist eine Zeit, in die ich mich hineindenken werde.

Sprachlich ist das Werk tatsächlich ungewöhnlich, aber das ist in Ordnung. Es gibt viele umgangssprachliche Begriffe, von denen ich viele kenne. Es klingt, als wollte jemand Jugensprache imitieren, aber da ich Bukowski gelesen habe, komme ich damit klar. Es war ein Ansatz der Beatniks, lebensnah, ein bisschen ungefilert, zu schreiben. Es wirkt ein bisschen lose, aber große Probleme habe ich nicht.

Fazit an Tag 1: Gibt es Kapitel?

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