Freitag, 12. August 2016

Lesetagebuch "On the road" - Tag 11

Hallo!

Unglaublich, aber wahr: Ich bin drin. Nach 248 Seiten habe ich mich ins Buch gefunden und die Figuren sind mir wichtig. Außerdem habe ich an einigen Rezensionen gearbeitet und gemerkt, dass mir recherchieren Spaß macht :-)


Im Laufe der 42 Seiten verabschiedet sich die Gruppe von Bill und fährt nach Oakland, in Neals Heimatstadt. Jack bedauert, dass sie Bills schönes Haus verlassen müssen, aber ich bin froh, dass sie von diesem Ort weg sind. Bill war für mich ein drogensüchtiger und verrückter Mann, der in seinem Drogenwahn gefährlich war, weil er gern mit Waffen "spielte".

Später gerät die Gruppe in einen Schneesturm und die Stimmung zwischen Louanne und Neal kühlt sich ab. Louanne mag Neal, aber sie findet ihn "verrückt". In Oakland verschwindet Neal für ein paar Tage und Louanne geht mit einem reichen, alten Mann und einer Freundin aus. Für Jack ist sie deswegen eine "Hure". Jack erklärt, dass in diesen Tagen sein Glauben an Neal verschwunden ist. Aber ich denke nicht. Er ist zu begeistert von Neal.

In einem Gedankenspiel überlegt die Gruppe, was aus ihr wird bzw. welche Rolle sie in einer Stadt einnehmen würde. Während Bill dasitzt und einmal jährlich sein Haus verlässt, würde Louanne als vornehme Lady leben. Und Jack wäre in Montana. Das ist ein interessantes Bild - einige Leute stagnieren und leben nur noch für sich selbst. Andere sind lebendig. Und Jack ist weg. Entweder, weil er nie dazugehörte. Oder weil er mehr vom Leben erwartet.

Komisch finde ich, dass die Gruppe nie krank wird - auch wenn die Temperaturen tief sind. Und Jack, auch wenn er schläft, meistens berichtet, was passierte, während er schlief. Ein bisschen auktorial.

Übriges


Bei unserer Klassiker-gegen-das-Sommerloch-Aktion beschäftigt sich ItsABookwormThing mit Goethes "Werther". Ich hatte eine dunkelgrüne Ausgabe der Hamburger Lesehefte und fand das Buch hübsch. Als ich es las, gefiel es mir weniger. Ich fand es kitschig und konnte damals nicht verstehen, warum er still leidet und sie nicht anspricht. Aber ich mochte die Verfilmung.

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