Donnerstag, 4. August 2016

Lesetagebuch "On the road" - Tag 3

MauerHallo!

An Tag 3 meines Lesetagebuches im Rahmen der SommerlochKlassiker-Aktion kommt die Handlung voran, aber ich bin im Rückstand. Mittlerweile bin ich auf Seite 68.


 

Jack (er wird jetzt erstmals beim Namen genannt) ist in Denver angekommen und gerät zwischen die Fronten zwischen Hal und Allen/Neal. Zunehmend gerät er in den Bann Neals, aber die Bindung ist noch nicht tief. Neal hatte mit Allen eine Affäre, wollte aber von Anfang an nur dessen Wissen. Mittlerweile beschränkt sich die (immer noch sehr tiefe) Bindung aufs Reden. Man merkt, dass Allen das sehr wichtig ist. Neal wäre gern überall. Er hat eine Frau und eine Geliebte und möchte mit einer dritten Frau schlafen - binnen einer Nacht. Warum Neal die Frauen nicht tageweise "wechselt", weiß ich nicht, aber vermutlich will er seinen Ruf wahren und sucht den Kick. An einer Stelle wird deutlich, dass Neal Allen ausnutzt und trotz Hilfe stetig kriminell wird.

Die Stimmung im Buch ist jung. Jack redet oft von Mädchen, aber er schafft es nicht, mit einer zu schlafen. Ich glaube, es ist ihm wichtig, weil man es tut und weil er cool sein möchte. Das Flair erinnert mich an einen Teenager.

Passend zum Thema, wenngleich ein Jahrzehnt später, verantstaltet ein regionaler Radiosender einen Liebeslied-Tag und spielte "All you need is love" (1967) von den Beatles. Es überrascht mich jedes Mal, wie vielfältig die Stimmen der Sänger waren und dass die Lieder ehrlich und authentisch klingen. Und trotz der "simplen" Instrumentalisierung schön klingen. Dass sie es binnen 10 Jahren schafften, 13 Alben zu produzieren, um die Welt zu touren und die Musikwelt zu prägen, das ist erstaunlich. Andererseits: Betrachtet man Stars wie "One Direction", die in fünf Jahren fünf Alben veröffentlichten und ihre halbe Jugend im Showbiz verbrachten, dann hat man das Gefühl, dass Stars heutzutage nochmehr leisten müssen. Die Möglichkeiten, mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben, sind vielfältiger. Aber von außen sieht es so aus, als ob die Belastung größer geworden ist. Musiker zu sein bedeutet scheinbar, ein paar Jahre viel zu arbeiten und danach zu pausieren und im Kleinen weiter zu musizieren. Vielleicht ist das nicht schlecht?

Übrigens widmet sich Sarah in ihrem Beitrag dem "Vorleser" von Schlink. Ich haben viel über das Buch gehört und hatte mit einer romantischen, konfliktbeladenen Liebesgeschichte gerechnet. Stattdessen war das Buch grau. Ich hatte das Gefühl, dass die Hauptfigur das Geschehen nicht erfassen kann und so ging es mir als Leser auch. Es plätscherte...

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