Samstag, 20. August 2016

Lesetagebuch "On the road" - Tage 16 bis 19

Hallo!


An Tag bin ich bis S. 351 gekommen - dem Ende von Buch 3. Jack und Neal, einschließlich Mitfahrer, rasen durch das Land, von Denver über Chicago und Detroit, bis sie in New York ankommen. Schwerpunkte dieses Kapitels waren für mich:


Edie: Jack begegnet seiner Ex-Frau und stellt fest, dass sie verwittert ist. Sie ist aufgequollen, wirkt spießig, hat aber Männerbekanntschaften. Ich hätte sie gern in eine Schublade gesteckt, hätte ihre Vergänglichkeit mit Kindern oder dem Job gerechtfertigt. Aber das Leben hat sie kaputt gemacht. An manchen Stellen blitzt die "alte" Edie auf, aber sie ist überwiegend frustiert, möchte nicht mit Jack reden und hat ihm nichts zu sagen. Sie ist ausgebrannt. Oder angekommen.

Ziele: Jack wirft seinen Mitfahrern, zwei kirchlichen Schülern, vor, sie würden klug reden, wüssten aber nichts vom Leben und hätten kein Ziel. Doch: Hat Jack ein Ziel? Außer, nach New York zu kommen, später nach Europa und das Leben zu genießen? Ich denke, Jack weiß, dass das Reisen eine spannende Lebensphase ist, er sich aber irgendwann zur Ruhe setzen wird. Neal nicht. Wenn Neal aufhört zu reisen und mit Mädchen zu flirten, dann ist es aus.

An Tag 17 haben ich nur drei Seiten gelesen, bevor ich gestern bis S. 381 vorgedrungen bin. Trotzdem hatte ich das Gefühl, noch nicht im "Kapitel" zu sein - heute, mit einem Stand von 402 Seiten, ist es besser.

In "Buch 4" geht es um Abschiede. Jack packt, bedingt durch das Frühjahr, die Reiselust und er will nach Mexico - ohne Neal, der sich in New York (wieder mal...) ein Leben mit seiner neuen Geliebten/Frau Diane aufgebaut hat. Neal wirkt immer noch lebendig, aber wie ein Zahnrad, das nicht gut greifen kann. Das, was in Buch 3 begann, dass sich Jack von Neal löst, steuert auf seinen Höhepunkt zu. Jack fährt allein los, aber Neal holt ihn ein, weil er es nicht aushält, zuhause still zu sitzen. Jack wirkt ein bisschen genervt, weil ihm Neals Fahrweise und sein Herumrasen nicht geheuer sind.

Auch von andereren Mitgliedern der Clique müssen sich die beiden verabschieden. Ich hatte oft das Gefühl, dass Jack weiß, dass die gemeinsame Zeit vorbei ist. Ein letztes Aufbäumen, bevor es in die harte Realität des Lebens geht.

In Mexico begegnen die beiden vielen sorglosen Menschen und trauen ihnen - das wäre heutzutage nichtmehr möglich. Ohnehin spüre ich bei Jack wenige Ängste - er findet immer etwas zu essen, er hat keine Angst vor der Wüste, es geht immer voran.

Übriges


Yvonnes Lesewelt stellt "Der geheime Garten" vor. Ich habe dieses Buch auf Empfehlung gelesen, fand es aber nicht gut. Ich mochte die Hauptfigur nicht und besonders schön fand ich den Garten nicht. Aber Yvonne hat das Buch gut vorgestellt :-)

Der Leselurch präsentiert euch "Den Fänger im Roggen" - ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber es eine gute Ergänzung zu "On the road" - das Erscheinungsjahr (1951) und die Thematik (Coming-of-age) sind ähnlich.

Die Fantastische Bücherwelt erzählt von der "Time Maschine" - zu dem es eine tolle Verfilmung von 1960 gibt.

Vanessas Bücherecke stellt euch "Frühstück bei Tiffanys" vor - auch bei mir eine Bildungslücke :-)


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