Samstag, 4. März 2017

#WirSindTraumfaenger - Tag 4: Teile etwas Mutmachendes

Hallo!

Die heutige Antwort bekommt kein Foto, weil manche Dinge schnörkellos bleiben müssen.


Veranstaltungen zu organisieren, ist nicht einfach. Man versucht, Künstler zu begeistern und das Publikum zu animieren, zu kommen. Ich will, dass sich die Besucher wohlwühlen, sich aufgehoben fühlen. So wie ich, als ich das erste Mal dort war. Man geht an Grenzen. Und die größte ist: Reicht das? Manchmal scheint mein eigener Anspruch unendlich zu sein und in solchen Momenten wünschte ich mir, es würde jemand dastehen und eine Note vergeben. Mir sagen, wann es genug ist. Eine Richtung vorgeben. So ist es nicht.

Wenn die Veranstaltung vorbei ist und das Publikum vom Jubel trunken nach Hause geht, dann weiß ich: Es hat funktioniert. Wir lieben das, was wir tun und das überträgt sich auf die Menschen. Das Publikum und die Künstler mögen uns dafür, dass wir eine Lösung haben. Dass wir auf jede Frage mit einem Lächeln antworten. Und dass wir niemandem das Gefühl geben "Zuerst mein Ego, dann lang nichts, dann du!"

Und dass Fehler nicht schlimm sind, sondern die Show einzigartig machen. Weil man darüber lacht, sie ernst nimmt und in etwas Gutes verwandelt. 

Und selbst wenn in schlechten Zeiten aus weiter Ferne der Gedanke winkt, alles aufzugeben, weiß ich, dass ich das nie tun würde. Weil ich den Menschen zeigen will, wie vielfältig die Welt ist. Welche schönen Dinge Menschen schaffen können. Meistens :P

Macht das Mut?


Worum geht es?


Bei der #WirSindTraumfaenger-Challenge wird jeden Tag im März eine Aufgabe bearbeitet, die etwas mit Träumen zu tun hat. Damit soll die Vernetzung gefördert werden. Eine Liste aller Themen findet ihr auf der Seite von Annika Bühnemann.

Kommentare:

  1. Mut ... macht es, jedenfalls mir als vorlesend teilnehmendem Autor, doch die Wirkung geht tiefer. Ich hatte ja das Vergnügen, einmal bei euch zu lesen, und ich kann sagen, ich fühlte mich auf ganz besondere Weise willkommen, bestätigt und bestärkt. Nun habe ich das Glück, durch meinen Brotberuf sowohl das Schreiben als auch gelegentliche Vorträge schon viele Jahre geübt zu haben, also etwas, zu dem andernfalls und für andere schon einiger Mut gehört. Ganz bestimmt ist eine solche Veranstaltung geeignet, einem in seinen Träumen zu bestätigen, im Mut des Vors-Publikum-Tretens und in der Folge auch des Weitermachens. Tiefer aber betrachte ich es als Affirmation, als Verfestigung, als Selbstvergewisserung. Dies ist umso wichtiger, als unbekannten und vielleicht auch nicht ganz perfekten Künstlern sonst ja keine Öffentlichkeit geboten wird. Da ist eine seelische Notwendigkeit und Wohltat, sich in einem solch freundlichen Rahmen beweisen zu dürfen.

    Nico S.

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    1. Ich finde den Aspekt mit der Öffentlichkeit sehr wichtig und das ist für mich der größte Antrieb - dass Menschen Raum verdient haben, und das nicht erst, wenn sie sich durch tausend andere Selfpublisher gekämpft haben. Ich merke aber auch, dass für manche Künstler diese Hürde sehr hoch ist. Weil "Öfflichtlichkeit" riesig und ein bisschen bedrohlich klingt. Für mich ist sie wie ein Wohnzimmer mit einer kleinen, vertrauten runde - obwohl ich die Hälfte der Zuschauer meistens nicht kenne.

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