Sonntag, 2. Juli 2017

3 Montagsfragen im Juni...

Hallo!

Leider fiel mir zu einigen Montagsfragen keine Antwort ein - aber da ich meinen Plan einhalten möchte, gibt es hier die gesammelten Antworten. Interessant finde ich von 3 Fragen nur eine...


Montagsfrage 12. Juni - Gibt es ein Buch, das du schon so oft gelesen hast, dass du nicht mehr weißt wie oft genau?


Ich lese viele Bücher nur einmal. Es ist mir nicht wichtig, wie oft ich sie gelesen habe.


Montagsfrage 26. Juni - Das Jahr ist schon zur Hälfte vorbei, welche Bücher sind bislang eure Buchhighlights?


Ich habe bisher 14 "normale" Bücher und ein paar Gratis-E-Books sowie Leserproben rezensiert - weiter reicht meine Statistik nicht. Jedes Buch hat Besonderheiten und ich möchte ein Buch nicht als "Highlight" bezeichnen. Ich hatte bei vielen Büchern viel Spaß und bin bei allen Texten ein Stückchen vorangekommen. Oft fühlen sich Bücher schöner an, wenn die Rezension länger her ist :-)

"Chasing Home" war als erste Gay Romance, die ich auf dem Blog rezensiert habe, sehr gut! Gute erotische Szenen und das Trauer-Thema. Kleiner Spoiler für den morgigen Beitrag :-)

Montagsfrage 19. Juni - Gibt es manchmal Bücher, bei denen du zögerst sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst?


 Ja. Das kommt bei einigen Büchern vor. Die häuftigsten Gründe dafür sind:

Die Stimmung: Ich möchte mich gut auf den Inhalt konzentrieren - daher muss ich Lust auf das Buch haben. Wenn ich nicht in der Stimmung bin, lese ich es nicht.

Der Inhalt: Manchmal merke ich nach den ersten Seiten, dass das Buch zu hart für mich ist.

Der Perfektionismus: Seit Monaten erinnert mich LovelyBooks, dass ich "Forbidden Lyrics" von Olivia Mikula beenden könnte. Ich lasse es nach einem Drittel pausieren. Das Opa-Thema gefällt mir und man kann gut darüber diskutieren. Die Lovestory finde ich mittelmäßig ungewöhnlich, aber in schöner Umgebung. Warum lese ich nicht weiter? Weil der Autor auf Youtube be- und anerkannt ist. Weil 84% der Leser auf Amazon dem Buch 5 Sterne gegeben haben. Vielleicht bin ich nicht gut genug. Vielleicht verlässt mich nach 13 Jahren augerechnet bei diesem Buch die Fähigkeit, gut urteilen zu können? Vielleicht bin ich von einem Detail geblendet? Vielleicht ärgert mich ein Charakterzug so sehr, dass ich die wesentliche Schönheit des Werkes übersehe? Vielleicht ärgert sich der Autor? Weil ich das Gefühl manchmal habe, beim Kampf der möglichen Realität gegen die Fiktion des Buches und um den eigenen Geschmack einen Waffenstillstand, aber keine Anerkennung der Arbeit der Kritik zu bekommen.

Autoren sind Menschen. Sie werden meine Kritik lesen und danach weiter ihr Marmeladen-Brötchen essen, während sie an der dritten Fassung des aktuellen Manuskrips arbeiten. Oder ins Kino gehen. Ich sollte das entspannter sehen. Bis zur nächten Kritik :P


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